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Leitl und Moser im Eurofighter-Ausschuss

Wien - Nach den Absagen von Seiten der Jet-Hersteller werden im Eurofighter-Untersuchungsausschuss am Mittwoch nur vier Auskunftspersonen erwartet.

Die prominentesten Zeugen sind Wirtschaftskammer-Präsident Leitl und Rechnungshof-Präsident Moser. Geladen sind außerdem der Leiter des Heeresabwehramts, Erich Deutsch, und Staatsanwalt Karl Schober. Stefan Moser und Uwe Kamlage von EADS haben abgesagt.

Leitl wird unter anderem zu jener Roadshow der Wirtschaftskammer befragt, die 2003 über Gegengeschäfte informiert hat und gleichzeitig als Gegengeschäft in Wert von drei Mio. Euro angerechnet worden ist. Thema könnten auch wieder Parteispenden werden, die schon Inhalt der Befragungen von Vertretern der Industriellenvereinigung am Dienstag waren. Die Fragen an Moser dürften sich um die Rechnungshofprüfungen des Jet-Deals drehen.

Bei Deutsch und Schober wird der suspendierte Airchief Erich Wolf wieder zum Thema werden. Die FPĂ– hegt den Verdacht, dass sich Wolf durch angebliche verwandtschaftliche Beziehungen Deutschs zum EADS- Lobbyisten Erhard Steininger der Kontrolle entzogen habe.

Wolf weist diese VorwĂĽrfe zurĂĽck. Schober wird ĂĽber frĂĽhere Anzeigen im Zusammenhang mit dem Eurofighter-Deal befragt.

Die Staatsanwaltschaft Wien soll schon im Jahr 2002 Hinweise auf die EADS-Millionen der Rumpold-Werbeagentur “100 Prozent Communications“ sowie angebliche Geldflüsse an das Unternehmen der Gattin des damaligen Luftwaffenchefs Wolf, Anna Maria Frühstück-Wolf, gehabt haben.

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