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Leistungsstudie für Volksschüler

Die beiden Klassen der VS Rohrbach mit Klassenlehrerinnen, Testlehrern und Landeskoordinator Bechter.
Die beiden Klassen der VS Rohrbach mit Klassenlehrerinnen, Testlehrern und Landeskoordinator Bechter. ©VS Dornbirn-Rohrbach

Sinnerfassendes Lesen sowie Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenz der Vorarlberger Volksschüler wurden getestet.

Bregenz. Neben der PISA-Studie, die für Österreich und insbesondere für Vorarlberg nicht die besten Ergebnisse brachte, gibt es TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study) und PIRLS (Progress in International Reading Literacy Study) für zehnjährige Volksschüler. Diese Schülerleistungsvergleichsstudien dienen der Erfassung der Lesekompetenz sowie der Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenz in der 4. Schulstufe.

“Die Studien verlaufen im 5- bzw. 4-Jahres-Rhythmus. Heuer wurden sie erstmals zusammen durchgeführt”, informiert Dr. Mag. Rudolf Öller, Professor am BG Bregenz-Blumenstraße und einer der Testlehrer. Die Tests liefen an zwei Tagen ab und dauerten jeweils rund zweieinhalb Stunden. So wie Öller mussten sich auch alle anderen Testlehrer einer speziellen Einschulung unterziehen. Das gewährleistet möglichst gleiche Testbedingungen an allen Schulen. Dazu gehören die Vorausinformationen für Lehrer, Eltern und Schüler, der Zeitablauf und die Arbeitsbedingungen. Wie Prof. Öller mitteilte, wurden in Vorarlberg vor wenigen Tagen die letzten Klassen getestet, darunter zwei Klassen der Volksschule Dornbirn Rohrbach. Insgesamt nahmen österreichweit etwa 5.000 Volksschüler an den beiden Bildungsvergleichsstudien teil. Die Resultate für ganz Österreich werden für Dezember 2012 erwartet.

Bei der letzten TIMSS 2007 lagen Österreichs Volksschüler mit 505 Punkten in Mathematik und 526 Punkten in den Naturwissenschaften sowohl im internationalen als auch im EU-Vergleich im Mittelfeld. Gegenüber dem vorangegangenen Test fielen die Leistungen jedoch deutlich schwächer aus und Österreichs Volksschüler lagen um ein ganzes Lernjahr hinter den Top-Ländern. Die Durchschnittsleistung bei PIRLS lag 2006 bei 538 Punkten, was dem Mittel der OECD-Staaten entsprach. Für Österreich zeigte PIRLS außerdem, dass jeder sechste Volksschulabgänger nicht sinnerfassend lesen kann.

Dr. Alfons Bechter, früherer Direktor des BG Bregenz-Blumenstraße und PISA-Beauftragter des Landes, ist in Vorarlberg auch für die TIMSS- und PIRLS-Tests zuständig. Für ihn führt die regelmäßige Erfassung der Grundkompetenzen systematisch zu einer Datenbasis, die alle erhobenen Informationen im Zusammenhang berücksichtigt und eine weitgehende und fundierte bildungspolitische Analyse erlaubt.
HAPF

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