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Leistung muss einen Stellenwert haben

Anna Franz gab in einer Podiumsdiskussion ein klares Bekenntnis dafür ab, dass Disziplin und Leistung in den österreichischen Schulen wieder einen höheren Stellenwert haben müssen.

“Es ist bedenklich, dass SPÖ und GRÜNE mit dem Begriff Leistung überhaupt nichts anfangen können und allen Ernstes die Abschaffung der Noten und das Ende der Klassenwiederholungen fordern”, so die Vorarlberger ÖVP-Nationalrätin.

Anna Franz kritisiert auch, dass das österreichische Bildungssystem von Rot und Grün undifferenziert schlecht geredet und krank gejammert wird. „Damit ist niemandem gedient, auch nicht den Lehrerinnen und Lehrern und schon gar nicht den Kindern!“ Tatsache sei, dass die Ausgaben für das Bildungssystem in den vergangenen zehn Jahren um 25%, das Gesamtbudget hingegen um 19%, gestiegen sind. „Der Staat gibt für immer mehr Lehrpersonen trotz sinkender Schulkinderzahlen stetig mehr Geld aus. Das sollten die zahlreichen Kritiker bei ihren Aussagen einmal bedenken!“

Wie der neueste OECD-Ländervergleich zeigt, ist etwa auch die Betreuungssituation an Österreichs Schulen überaus positiv. „Während das Lehrer-Schüler-Verhältnis im OECD-Schnitt an Volksschulen bei 16,9 Schülern pro Lehrer liegt (13,3 in der Sekundarstufe), beträgt er in Österreich 15,1 (in der Sekundarstufe 10,7).“ Anna Franz räumt ein, dass es insbesondere in städtischen Gebieten zum Teil sehr große Klassenschülerzahlen gibt, die einen modernen Unterricht natürlich deutlich erschweren. „Deshalb ist es unser Ziel, dass in Zukunft der Richtwert 25 für die Klassengröße gelten soll. Ein entsprechender Antrag der Regierungsparteien ist im Nationalrat angenommen worden und ist auch fixer Bestandteil des ÖVP-Wahlprogramms!“

Die ÖVP bekennt sich im Gegensatz zur Opposition auch dezidiert zu einem differenzierten Schulsystem. „Nur die Vielfalt an verschiedenen Schultypen bietet Kindern und Jugendlichen entsprechende Chancen und Möglichkeiten für ihre unterschiedlichen Begabungen. Das erfordert natürlich auch die Durchlässigkeit des Bildungssystems sowie eine Festlegung von so genannten Bildungsstandards an den Nahtstellen des Bildungssystems.“ Franz betont, dass es etwa neben dem Volksschulzeugnis weitere transparente Kriterien geben muss, von denen ein Wechsel an die AHS abhängig ist.

Medien-Information NR Anna Franz

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