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Leipzigs Sabitzer sieht Kapitänswürde als Anerkennung

Sabitzer ist mit 26 jung für einen Team-Kapitän
Sabitzer ist mit 26 jung für einen Team-Kapitän ©APA (Archiv)
Marcel Sabitzer geht in einer neuen Rolle und mit dem damit verbundenen Selbstvertrauen in die neue Saison der deutschen Fußball-Bundesliga. Der ÖFB-Teamspieler ist von seinen Clubkollegen zum Kapitän von Champions-League-Halbfinalist RB Leipzig gewählt worden. Irgendwann will der 26-jährige Steirer als solcher auch eine Trophäe stemmen. 

Sabitzer spielt seit 2015 für Leipzig. In den vergangenen Jahren ist er dort zum Führungsspieler gereift. "Ich denke, das alles Entscheidende war, dass ich konstante Leistungen gebracht habe - und das über Jahre", sagte Sabitzer über die Kapitänswürde. "Wenn du keine Leistung auf dem Platz bringst, hast du auch keine Ansprüche auf Kapitänsamt oder Mannschaftsrat."

Schon in der Vorsaison hatte Sabitzer als Ersatzkapitän den lange verletzten Ungarn Willi Orban vertreten. Die Schleife schien den Offensivmann zu beflügeln. Neun Tore und acht Assist verbuchte er in der Bundesliga, obwohl er mitunter sogar im defensiven Mittelfeld agierte. Dazu kamen vier Treffer und drei Vorlagen in der Champions League.

In Leipzig habe sich in den vergangenen Jahren vieles verändert. Sabitzer hat viele Spieler kommen und gehen gesehen, er selbst blieb eine der wenigen Konstanten. "Mir macht es Spaß, in der Mannschaft und in der Gruppe zu sein", betonte der Grazer. "Jetzt das Kapitänsamt auszuführen ist sehr schön. Ich bedanke mich bei meinen Mitspielern, die mich gewählt haben."

Die meisten anderen Kapitäne der deutschen Bundesligisten, darunter Landsmann Christopher Trimmel (33) bei Union Berlin, sind älter, im Schnitt 30,7 Jahre. Zur sportlichen kommt für Sabitzer aber noch eine persönliche Komponente: "Ich habe mich auch so weiterentwickelt durch meine familiäre Situation." Der Sohn von Ex-Teamstürmer Herfried Sabitzer ist seit April 2019 Vater einer Tochter.

Titel hat Sabitzer mit Leipzig allerdings noch keinen gewonnen. Mit Salzburg war er 2015 Meister und Cupsieger. Als Kapitän eine Trophäe zu übernehmen, mit dem Gefühl könnte er sich anfreunden. "So viele Pokale kann man ja nicht holen", meinte Sabitzer. Die Champions League sei eher unrealistisch. "Der Pokalwettbewerb ist realistischer, und die Meisterschaft ist jetzt auch nicht so einfach. Es wird schwer. Aber irgendwann ist es natürlich mein Ziel, einen Titel zu holen."

Für den Ligastart am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Mainz 05 ist Sabitzer wegen einer leichten Oberschenkelzerrung fraglich. Die Blessur, die er sich am Wochenende beim Cup-Auftakt beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg (3:0) zugezogen hatte, soll Österreichs Fußballer des Jahres 2017 aber nicht zu weit zurückwerfen.

Eine wichtige Rolle ist Sabitzer auch in den Nations-League-Spielen des ÖFB-Teams im Oktober in Nordirland (11. Oktober) und Rumänien (14. Oktober) zugedacht. Eine Woche später startet er mit Leipzig in die Champions League. Dort war der Red-Bull-Club beim Finalturnier im August erst in der Vorschlussrunde an Paris Saint-Germain (0:3) gescheitert.

(APA)

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