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Leidenschaft und Gefühl

(l.) Gaul, Direktor Erne, ein Preisträger und Direktorin Glatter-Götz übergaben die Preise der Raiba
(l.) Gaul, Direktor Erne, ein Preisträger und Direktorin Glatter-Götz übergaben die Preise der Raiba ©Manfred Bauer
Rheintalische Musikschule Lustenau

Die Rheintalische Musikschule Lustenau organisierte erstmals einen Förderpreiswettbewerb mit der Raiba Lustenau.

Lustenau – Die engagierte und „umtriebige“ Direktorin Doris Glatter-Götz erklärte in ihrer Begrüßungsansprache im vollbesetzten Saal der Musikschule bei der Preisverleihung und dem Preisträgerkonzert den Unterschied zu den üblichen Musik-Wettbewerben: „Dieser Förderpreis wertschätzt nicht nur das musikalische Können unserer Schüler, sondern auch das Engagement unserer Teilnehmer. Bewertet wurde neben dem Auftritt beim Wertungsspiel die Teilnahme an Veranstaltungen der Musikschule, an Ensemblespiel, Orchesterspiel, musikalischen Umrahmungen in den Gemeinden, Konzertbesuchen und die Mappengestaltung“. Die Idee einen Förderpreiswettbewerb zu veranstalten kam vom bewährten Musikpädagogen und Pianisten Ferenc Röczey.

Raiba Lustenau

Die Umsetzung dieses Förderpreiswettbewerbes ermöglichte die Raiffeisenbank Lustenau mit ihrem Direktor Mag. Gernot Erne, indem sie eine große Summe zur Verfügung stellte. Dir. Erne war beim Wertungsspiel als Juror im Einsatz ebenso wie Mag. Ulrich „Gaul“ Gabriel und Direktorin Glatter-Götz. Nicht nur die Besucherinnen und Besucher waren vom Konzert der Preisträger begeistert, auch Gaul hatte in seiner Ansprache sehr großes Lob für die Teilnehmer und Organisatoren des Wettbewerbs: „Ehrlich gesagt ich bin von der Umsetzung dieses Wettbewerb begeistert und sehr überrascht vom sehr hohen musikalischen Können der Kinder und Jugendlichen, dem Engagement der Schulleitung, dem Lehrerteam und dem finanziellen Entgegenkommen der Raiba. Diese wohl einzigartige Wettbewerbsidee verdient es, dass sie weiter gepflegt wird“. Raiba Direktor Gernot Erne versprach in seinem Statement: „Ich verspreche ihnen, dass die Raiba Lustenau diesen besonderen Wettbewerb, der geprägt ist von der Musikleidenschaft der Kinder und Jugendlichen, weiterhin finanziell unterstützen“.

Alle haben gewonnen

Teilgenommen am Wettbewerb haben 17 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 18 Jahren, fünf Solisten und ein Ensemble erhielten einen ersten Preis und eine finanzielle Anerkennung von 200 Euro von der Raiba Lustenau, zwölf Kinder und Jugendliche erhielten einen zweiten Preis und 100 Euro. Überreicht wurden die Preise an die Teilnehmer von Direktorin Glatter-Götz, Direktor Erne und Gaul.

Abgeschlossen wurde die feierliche Preisverleihung und das hervorragende Preisträgerkonzert der Rheintalischen Musikschule Lustenau mit einem Imbiss und Umtrunk, gesponsert von der Raiba und der Musikschule.

Auf die Frage: „Was bedeutet dieser Wettbewerb für Sie/Dich?“

(Bild 1) „Dieser wirklich ungewöhnliche Wettbewerb, geprägt vom hervorragenden musikalischen aber auch gestalterischen Können und dem tollen Umfeld hat mich begeistert. Es ist sicherlich ein sehr guter Weg der Musikschule Lustenau und muss als vorbildhaft bezeichnet werden“.
Ulrich „Gaul“ Gabriel, Musik- und Kulturvermittler

(Bild 2)„Es war ein tolles Erlebnis die Vielfältigkeit der Instrumentalisten mitzuerleben, mit welcher Begeisterung die Teilnehmer Eigenkompositionen vortrugen, als Familienmusik auftraten, Solostücke mit großem Können interpretierten.“
Doris Glatter-Götz, Musikschuldirektorin

(Bild 3) „Für uns war es keine Frage, in diesen einzigartigen Jugendwettbewerb Geld zu investieren, zumal auch die Direktorin diesen unentgeltlich organisiert hat. Wir, die Raiba Lustenau stehen für Nachhaltigkeit und werden weiterhin diesen Wettbewerb finanziell unterstützen.“
Gernot Erne, Raiba-Direktor

(Bild 4) „Vor allem freut mich, dass alle Teilnehmer einen Preis bekommen haben! Es hat mich aber auch gefreut dass alle so schön gespielt haben, es war ein ganz schönes Erlebnis.“
Jana Bilgeri, Gitarre, 10 Jahre, 2. Preis

(Bild 5) „Ich habe den Wettbewerb cool empfunden, vor allem weil ihn die Musikschule für uns veranstaltet hat! So hat man die Möglichkeit gehabt sein Können zu beweisen.“
Janis Grabherr, Klavier und Komposition, 13 Jahre, 2. Preis

Förderpreis – Preisträger

1. Preis im Wert von € 200
Benedikt Ritter, Trompete AG I Klasse Simon Gmeiner
Linus Eisele, Klavier AG II Klasse Franz Canaval
Timo Walser, Piano AG III Klasse Christof Waibel
Verena Köb, Violine AG III Klasse Rozalia Röczey
Klarinettenquartett Quak-tett AG III Klasse Ivo Warenitsch
Raphael Keller, Klavier, Schlagzeug AG IV Klasse F. Röczey, B. Wehinger

2. Preis im Wert von € 100
Jana Bilgeri, Gitarre AG AB Klasse Maria Hofer
Tim Gappmeier, Kontrabass AG AB Klasse Martin Deuring
Magdalena Schäfer, Viola AG I Klasse Rozalia Röczey
Janis Grabherr, Klavier, Komposition AG II Klasse Ferenc Röczey
Paula Grab Herr, Gitarre, Klavier AG II Klasse K. Nachbaur, F. Röczey
Victoria Hofer, Gitarre, Klavier AG II Klasse K. Nachbaur, F. Röczey
Severin Keller, Klavier, Posaune AG II Klasse F. Röczey, Ursula Kancz
Miriam Holzer, Klarinette AG II Klasse Ivo Warenitsch
Pia Fitz, Klarinette AG III Klasse Ivo Warenitsch
Jasmin Kogler, Klarinette AG III Klasse Ivo Warenitsch
Christina Neururer, Klarinette AG III Klasse Ivo Warenitsch
Fabian Milz, Klavier, Komposition AG IV Klasse Ferenc Röczey

Was wurde bewertet?
1. Die Häufigkeit der Teilnahme an Schulveranstaltungen (Konzerte, Vorspielabende, Umrahmungen etc. im vergangenen
Schuljahr).
2. Die Teilnahme an Ensemblespiel und / oder Ensemblegesang ebenfalls im vergangenen Schuljahr.
3. Der Nachweis von Konzertbesuchen verbunden mit einem persönlichen Kommentar.
4. Anzahl und Wertung von musikalischen Erfolgen bei Wettbewerben.
5. Die Ausführung und Fantasie bei der Gestaltung der Mappe (Nachweis des Musizierens anhand von Programmen,
Presseberichten, usw. ergänzt mit Bemerkungen, Zeichnungen, Fotos, Konzertkarten, etc.).
6. Ein kurzes Vorspiel vor einer Jury von mindestens 2 Stücken aus mindestens 2 Epochen.

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