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Leichen von Fußballspielern in Venezuela gefunden

Im Westen Venezuelas sind die Leichen von zehn jungen Männern gefunden worden. Bei den Toten handelt sich nach Angaben der Behörden von Samstag um Mitglieder eines kolumbianischen Fußballteams, die vor einer Woche in dem venezolanischen Bundesstaat Tachira entführt wurden. Die Leichen wiesen Schussverletzungen auf.
Grausiger Fund in Venezuela

Ein Sprecher der Regionalregierung des Bundesstaates machte in Venezuela operierende Einheiten der kolumbianischen Guerilla “Nationales Befreiungsheer” (ELN) verantwortlich und verwies auf entsprechende Aussagen des Überlebenden. “Nach Informationen, die wir von dem Überlebenden haben, wissen wir, dass dieser bewaffnete ELN-Arm auf venezolanischen Territorium von einem sogenannten Kommandanten Payaso (spanisches Wort für Clown, Anm.) angeführt wird”, betonte er.

Ein 18-Jähriger wurde lebend gefunden und verletzt ins Krankenhaus gebracht. Nach Medienberichten sollen weitere fünf Leichen in der Gegend entdeckt worden sein, deren Identität aber noch nicht geklärt sei.

Insgesamt wurden am vergangenen Sonntag laut Polizei zwölf Mitglieder des Fußballteams “Los Maniceros” während eines Spiels auf einem improvisierten Fußballplatz von einen Kommando von 25 schwer bewaffneten Männern verschleppt. Die Entführten seien unter einer Brücke gefangen gehalten worden. Ihre Leichen wurden an verschiedenen Orten in der Nähe der Stadt Fernando Feo in dem an Kolumbien grenzenden Bundesstaat Tachira gefunden.

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