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Lehrlinge dürfen über Beruf hinaus blicken

Was in Großbetrieben selbstverständlich ist, soll in Nenzing durch ein Projekt der örtlichen Wirtschaftsgemeinschaft erreicht werden: Durch die Zusammenarbeit der Betriebe wird den Lehrlingen im Ort eine umfassende Ausbildung geboten.

Beispiel „Job Rotation“: In größeren Unternehmen ist es üblich, dass die Lehrlinge in anderen Abteilungen Arbeitsluft schnuppern und so die Abläufe in ihrem Unternehmen besser begreifen. In Kleinbetrieben sind diese Möglichkeiten sehr beschränkt. Die Nenzinger Lehrlinge hatten nun die Möglichkeit, für eine Woche in artverwandten Berufen zu arbeiten

Große Begeisterung
„So sehen die Jugendlichen Schnittstellen und lernen Möglichkeiten kennen, wie man dem Vor- und Nacharbeiter seinen Teil erleichtern kann“, erläutert Patrizia Ritter von der Firma „Gamon&Partner“, die das Projekt begleitet. In einem theoretischen Teil wurde gemeinsam ein Zeitplan für ein Einfamilienhaus erstellt. Die Erfahrungen sind insgesamt sehr gut, wie die abschließende Schlussbesprechung gezeigt hat. „Ein Lehrling war so begeistert, dass er sich überlegt, nach Abschluss seiner Lehrzeit noch eine zweite zu beginnen“, berichtet Patrizia Ritter, dass auch das Echo der Lehrherren ein sehr positives war. „Wir wollten auch den Anstoß geben, dass direkte Kontakte zwischen den Unternehmen geknüpft und Eigeninitiativen ergriffen werden.“

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