Lehrergewerkschaft gibt Bildungsministerin Forderung nach Zwei-Lehrer-System mit

Die Pflichtschullehrergewerkschaft gab Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) die Forderung nach einem Zwei-Lehrer-System mit auf den Weg nach Wien.
Die Pflichtschullehrergewerkschaft gab Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) die Forderung nach einem Zwei-Lehrer-System mit auf den Weg nach Wien. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Den gestrigen Vorarlbergbesuch von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) nutzte die Pflichtschullehrergewerkschaft zu einer Diskussion ihrer wichtigsten Anliegen. Vor allem die Forderung nach einem Zwei-Lehrer-System gaben die Lehrer der Ministerin mit auf den Weg nach Wien.

Im Rahmen eines Arbeitsgespräches brachte die stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Angelika Baur (FSG – Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter) der Ministerin die Forderung der Personalvertreter und Lehrergewerkschafter der Mehrheitsfraktion „Freie LehrerInnen“ nach einem Zwei-Lehrer-System näher.

„Wir möchten, dass in den Volksschulen in der Grundstufe I zwei Lehrer eine Klasse unterrichten. Konkret würde diese Maßnahme vor allem Schülern mit Sprachdefiziten zugutekommen“, erklärt Angelika Baur. Dieses Anliegen wird auch von einer Unterschriftenaktion der FSG begleitet.

Gemeinsame Schule der 6- bis 14-Jährigen

„Die Ministerin versteht unsere Intention voll und ganz. Auch sie ist der Ansicht, dass die Förderung der Kinder so früh wie möglich beginnen muss“, freut sich die sozialdemokratische Gewerkschafterin. Und weiter: „Über den genauen Charakter der Fördermaßnahmen wird noch zu diskutieren sein. Es war uns vor allem wichtig, ihr die Sichtweise und Wünsche vieler Vorarlberger Pflichtschullehrer nach Wien mitzugeben. Dazu gehört neben dem Zwei-Lehrer-System auch die Einführung der gemeinsamen Schule der 6- bis 14-Jährigen.“

(red)

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