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Lehrerdebatte: "Ein Akt der Unfairness"

Bregenz - Dass Lehrer bei gleichem Gehalt mehr arbeiten sollen, stößt im Ländle auf Unverständnis. Denn im internationalen Vergleich arbeiten sie bereits überdurchschnittlich viel. Interview mit Christoph Wund

Für Christoph Wund, den Personalvertreter der Vorarlberger Pflichtschulen ist es absurd, von einer Angleichung der Arbeitszeiten auf internationale Werte zu sprechen. Wie er im VOL Live-Interview erläutert, arbeiten die Vorarlberger Lehrer im internationalen Vergleich bereits überdurchschnittlich viel.

Es ist ihm ein Rätsel, woher Bildungsministerin Schmied ihre Zahl von 607 Unterrichtsstunden pro Jahr bezieht. „In Vorarlberg und ganz Österreich arbeiten die Volksschullehrer 792 und die Hauptschullehrer 756 Unterrichtsstunden, während der internationale Schnitt offensichtlich bei 717 Stunden liegt”, argumentiert Wund.

Zudem kritisiert er die Kommunikationskultur des Ministeriums und bezeichnet die „überfallsartige Verkündung über die Medien” als „Akt der Unfairness.” Wund hofft darauf, dass Ministerin Schmied die Geschichte noch einmal überdenkt. Ansonsten sehe man sich zu umfassenden Protestaktionen gezwungen.

Interview mit Christoph Wund

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