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Lehrer kritisieren Bildungspolitik im Ländle

Streit um Fachhochschule "symptomatisch für die Bildungspolitik in Vorarlberg".
Streit um Fachhochschule "symptomatisch für die Bildungspolitik in Vorarlberg". ©VOL.AT/Beate Rhomberg
Dornbirn - Die Querelen um die Fachhochschule Vorarlberg seien Ausdruck einer verfehlten, interessengeleiteten Bildungspolitik in Vorarlberg, so die Vorarlberger LehrerInnen-Initiative in einer Aussendung.
Betriebsrat: FH zu "wirtschaftslastig"

Die Kritik des Betriebsrates, der Aufsichtsrat sei zu wirtschaftslastig, sei für jeden Bildungsinteressierten nachvollziehbar, so die Unabhängige Bildungsgewerkschaft und die Vorarlberger LehrerInnen-Initiative: “Nicht nur der Aufsichtsrat ist klar wirtschaftslastig, auch die Ausrichtung der Fachhochschule – erkennbar am neu eingerichteten Lehrgang Seilbahnen-Engineering & Management. Vorarlberg ist ja mit Bildungseinrichtungen nicht gerade dicht bestückt, umso notwendiger ist es, gesellschaftlich relevante Interessen aufzuspüren und in Lehrgängen abzubilden und nicht die Sonderinteressen von einzelnen Firmen abzudecken.”

“Kurs der Fachhochschule korrigieren”

Am Beispiel der Ländle-Bildungspolitik zeige sich deutlich, dass der Föderalismus Fehlentwicklungen nicht verhindern könne, sondern vielmehr erst ermöglicht. “Wir unterstützen den Betriebsrat der FH bei seinen Bemühungen, den Kurs der Fachhochschule zu korrigieren,” so Gerhard Rüdisser, Obmann der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft (UBG).

Ähnliches im Schulbereich

Ähnliche Entwicklungen seien aber auch im Schulbereich zu beobachten, so z.B. beim kürzlich von der Landesregierung eingerichteten Forschungsprojekt “Schule der 10- bis 14-Jährigen”. Im Lenkungsausschuss dieses auf zwei Jahre anberaumten Projektes sind neben Projektleitern und Landesregierungsmitgliedern als “außerschulische Experten” nur Vertreter von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung mit von der Partie, so die Kritik. Auch hier werde der Alleinvertretungsanspruch von Vertretern der ÖVP und die Dominanz der Wirtschaft überdeutlich.

“Im Grunde widersprechen diese Entwicklungen und dieses Vorgehen einer offenen, auf Vielfalt beruhenden Gesellschaft. Gerade im Bildungsbereich hat diese enge Sicht auf Gesellschaft und Bildung nichts verloren. Wir können nur hoffen, dass in Zukunft mehr kritische KollegInnen ihre Stimmer erheben und nicht alles schlucken, was die hohe Politik vorgibt”, so der Obmann der Vorarlberger LehrerInnen-Initiative, Gerhard Pušnik, abschließend.

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