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Lehrer in Vorarlberg kritisieren vertane Chance

Die Vorarlberger Lehrerschaft kritisiert das geplante Schulautonomiepaket.
Die Vorarlberger Lehrerschaft kritisiert das geplante Schulautonomiepaket. ©Julian Stratenschulte/dpa
Diese Woche endet die Begutachtungsfrist für das umstrittene Schulautonomiepaket. Von den Lehrern in Vorarlberg wird die Reform jedoch äußerst kritisch gesehen. Laut einem Bericht des "ORF Vorarlberg" gehe sie an den Bedürfnissen der Schulen vorbei.

Für den Vorarlberger Vorsitzenden der Gewerkschaft für Pflichtschullehrer, Gerhard Unterkofler, geht das Schulautonomiepaket von Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) völlig an den Bedürfnissen der Schulen vorbei.

Stattdessen fordern die Vorarlberger Lehrer ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr, mehr Sprachförderung und ein Zwei-Lehrer-System schon an Volksschulen. Ohnehin sein eine Reform erst dann sinnvoll, wenn es eine gemeinsame Schule gebe. Diese Forderungen seien alle bereits in der Stellungnahme zum Schulautonomiepaket formuliert, so der Gewerkschaftsvorsitzende gegenüber dem “ORF Vorarlberg”.

Mehr Macht für Schulleiter

Geht es nach der Bildungsministerin kommen mit dem Schulautonomiepaket sogenannte “Schulcluster”, mehr Entscheidungsmacht für die “Clusterleiter”, Änderungen bei der Lehrerauswahl sowie eine Quasi-Abschaffung von Schulversuchen.

(red)

 

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