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Lehren aus der Katastrophe

Mit Erfahrungen und Lehren aus der Katastrophe von Tschernobyl beschäftigt sich der intern. Kongress “20 Jahre Leben mit Tschernobyl“ im Montforthaus von 14. bis 17. September.

In Vorträgen sollen unabhängige Experten „sachlich und ungeschönt“ über die Lage der Menschen in den strahlenverseuchten Gebieten berichten, so Kongresspräsident Edmund Lengfelder im Vorfeld der Veranstaltung. Der Kongress richtet sich auch an interessierte Laien.

Als Vortragende werden neben Lengfelder etwa Vitali Kulik, Vorsitzender der Parlamentskommission für Tschernobyl-Fragen aus Minsk, oder auch Angelina Nyagu vom Forschungszentrum für Strahlenmedizin der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften erwartet. Auch Christine Frenzel vom Otto Hug Strahleninstitut hat ihr Kommen zugesagt.

Ein wichtiges Thema werden laut Lengfelder die Verschleierungstaktiken führender Industriestaaten und UN-Organisationen sein, die versuchten, die gesundheitsschädlichen Folgen des Reaktorunfalls herunterzuspielen. Zudem will man in Feldkirch gemeinsam auch nach Energie-Lösungen für die betroffenen Regionen, z.B. in Weißrussland, suchen.

Auf dem Sektor der regenerativen Energiesysteme bringe gerade das Land Vorarlberg seine Kompetenz ein, so Lengfelder. Die Schirmherrschaft über den Kongress im Montforthaus hat Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber übernommen. „Unser Weg lautet erneuerbar statt nuklear – nicht nur bei allen energiepolitischen Maßnahmen im eigenen Land, sondern auch in der Zusammenarbeit mit anderen Ländern“, betonte Sausgruber im Interview mit den „Vorarlberger Nachrichten“ (Montag-Ausgabe).

Anmeldung unter Prof. Dr. Edmund Lengfelder
Strahlenbiologisches Institut der Ludwig-Maximilians-Universität
Schillerstraße 42
D-80336 München
Tel.: +49-89-218075 833/ 834
Fax: +49-89-218075 835
lengfelder@lrz.uni-muenchen.de

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