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Lehrberufe mit guten Ambitionen

Bei Schelling Anlagenbau in Schwarzach beginnen jährlich etwa ein Dutzend Lehrlinge ihre Ausbildung.

Hier werden Zukunftsstarke technische Lehrberufe mit drei bis vier Jahren Lehrzeit in den Bereichen Lagerlogistik, Anlagenbetriebstechnik, Maschinenbau, Zerspanung, Konstruktion, IT Technik und Mechatronik erlernt. Armin Steger (57), Bereichs-leiter Human Resources bei Schelling, und Maschinenbautechniklehrling Patrik Kresser (17) geben einen kleinen Einblick hinter die Kulissen des Technikunternehmens.

Was zeichnet die Berufsausbildung bei Schelling aus?

Armin Steger: Schelling gehört seit Jahren zu Österreichs besten Lehrbetrieben und das kommt nicht von ungefähr. Nach der umfassenden Grundausbildung in der modern und  gut eingerichteten Lehrwerkstatt nehmen die Lehrlinge schon im zweiten Jahr an konkreten Projekten teil und können ihre eigenen Ideen einbringen, denn die praktische Mitarbeit steht im Mittelpunkt der Ausbildung. Jeder Lehrling bekommt dafür einen „Paten“, der ihm zur Seite steht. Dank der weltweiten Tätigkeit unseres Unternehmens sind ab dem dritten Lehrjahr auch Auslandseinsätze möglich. Auf diese außergewöhnliche Möglichkeit freuen sich unsere Lehrlinge immer besonders. Einige der Lehrlinge auf Montageeinsätzen bleiben schließlich sogar für längere Zeit im Ausland, wie z. B. im Fall des heutigen England-Chefs von Schelling, der einst ebenfalls beim Headquarter in Schwarzach als Lehrling anfing.

Was sind die Anforderungen, die ein Lehrling bei Schelling erfüllen muss?

Armin Steger: Um die Eignungstests bestehen zu können, sollten die Lehrlinge, neben guten schulischen Grundkenntnissen (besonders im Fach Mathematik), ein hohes Interesse an Technik und eine Vorliebe für das „Basteln“ haben. Teamfähigkeit, Kreativität und motorische Begabungen sind ebenfalls gefragte Eigenschaften, denn es kommt bei uns immer wieder mal vor, dass man plötzlich improvisieren und im Team neue Lösungsansätze finden muss.

Wie kann man die Lehre für junge Menschen attraktiv gestalten und ihnen den Berufseinstieg erleichtern?

Armin Steger: Neben einer zukunftsreichen Ausbildung mit vielen Möglichkeiten ist auch die persönliche Weiterentwicklung der Lehrlinge sehr wertvoll für ihren beruflichen Werdegang. Deshalb investiert Schelling während der Lehrausbildung viel in die Persönlichkeitsbildung der späteren Fachkräfte. Gleich zu Beginn der Lehrzeit  findet bei Schelling ein gemeinsamer Lehrlingsausflug statt. Dieser „Teambuildingtag“ erleichtert den Lehrlingen den Start und bietet den Ausbildnern die Möglichkeit, ihre neuen Schützlinge besser kennenzulernen. Schelling ist außerdem sehr auf die Chancengleichheit von Frauen und Männern bedacht. Jede und jeder, der bei uns die Lehre anfängt, bekommt dasselbe Grundeinkommen und auch die beruflichen Aufstiegschancen stehen beiden Geschlechtern gleichermaßen offen. Wir hoffen, dass sich auch in Zukunft noch mehr Frauen bei uns bewerben.

Wie sieht denn die Ausbildung eines Maschinenbautechniklehrlings aus?

Patrik Kresser: Im ersten Jahr absolviert jeder Lehrling eine viermonatige Grundausbildung, in der man die Basics lernt. Danach bekommt man als Maschinenbautechniker eine Intensivausbildung an der CNC-Maschine und eine dreiwöchige Grundausbildung in der Elektrotechnik. Im Rotationsprinzip kommt man dann für jeweils zwei Monate in alle Bereiche der Firma und arbeitet überall mit. Neben der praktischen Ausbildung gibt es natürlich auch noch die Theorie. Die Intervalle der Berufsschule sind je nach Lehrberuf unterschiedlich. Ich muss einmal wöchentlich die Schulbank drücken, andere Lehrlinge, zum Beispiel in der Elektrotechnik, haben zehn Wochen am Stück Blockschulunterricht. Beide Regelungen haben, wie ich finde, ihre Vor- und Nachteile. Die Fächer sind natürlich alle sehr technikbezogen, aber auch die „normalen“ Schulfächer, wie z. B. Deutsch, Mathe, Englisch, Wirtschaftslehre und Politische Bildung, kommen nicht zu kurz.

Wie würdest du das Firmenklima bei Schelling beschreiben?

Patrik Kresser: Der Umgang unter den Mitarbeitern ist sehr kameradschaftlich. Von den Lehrlingen bis hin zur Geschäftsführung sind hier alle per Du. Diese offene Kommunikation zwischen allen Mitarbeitern und das die Lehrlinge schon von Anfang an in den Betriebsalltag eingebunden sind, wird hier sehr geschätzt.

Wie sehen deine beruflichen Wünsche für die Zukunft aus?

Patrik Kresser: Ich interessiere mich derzeit sehr für eine zweite Lehre zum Elektrotechniker, aber ich könnte auch weiterhin in der Produktion arbeiten, als Servicetechniker zu den Kunden fahren oder auf Montage in ein anderes Land gehen. Mir stehen hier also sehr viele berufliche Möglichkeiten offen.

Und wie gefällt es dir bisher bei der Firma Schelling?

Patrik Kresser: Sehr gut, ich würde sofort wieder hier anfangen. Beim ausgezeichneten Betriebsklima zwischen den Kollegen angefangen, bis hin zu den vielversprechenden Möglichkeiten, die der technische Lehrberuf für mich bereithält, bin ich bisher mit allem sehr zufrieden.

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