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Legionellen forderten Todesopfer in Ulm

Ulm - Nachdem vergangene Woche 64 Menschen im benachbarten Deutschland mit der Legionärskrankheit infiziert worden waren und diese fünf Todesopfer in Ulm gefordert hatte, hat sich VOL Live bezüglich der Gefahr für Vorarlberg erkundigt.
Keine Gefahr für Vorarlberg

Obwohl sich die für die Krankheit verantwortlichen Legionellen schnell verbreiten, besteht laut Amtsarzt Dr. Christian Bernhard derzeit keine Bedrohung für das Ländle.

Die Behörden in Ulm/Neu-Ulm gehen davon aus, dass eine mit Legionellen verseuchte Abluftwolke einer industriellen Anlage Verursacher der Infektionswelle war, der vergangene Woche fünf Menschen zum Opfer gefallen sind. Es wurde bekannt, dass 64 Menschen mit dem Erreger infiziert sind.

Legionellen sind weltweit verbreitet. Sie gedeihen in warmem Wasser und können die Lungen von Menschen befallen, wenn zerstäubtes Wasser eingeatmet wird. Infektionsquellen sind daher häufig Klimaanlagen, Duschen, Whirlpools und andere Warmwassereinrichtungen, in denen Dampf oder Sprühnebel entsteht. In Einfamilienhäusern besteht weniger Gefahr als in großen Gebäuden, wie zum Beispiel in Hotels, Schulen oder auch in Krankenhäusern.

Um eine Legionellenverbreitung zu vermeiden, sollte man Wasserleitungen  immer in Benützung halten. Außerdem sollte die Betriebstemperatur von Wasserboilern um die 60 Grad sein.

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