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Leclerc will im Ferrari-Heimrennen in Monza nachlegen

Leclerc will in Monza siegen
Leclerc will in Monza siegen ©APA (AFP/Archiv)
Nach seinem Formel-1-Premierensieg in Spa-Francorchamps will Charles Leclerc im Ferrari-Heimrennen am Sonntag in Monza (Start: 15.10 Uhr/live ORF 1, RTL und Sky) gleich nachlegen und den Druck auf seinen Teamkollegen Sebastian Vettel weiter erhöhen. Der vierfache Ex-Weltmeister, der seit über einem Jahr sieglos ist, hat nur noch zwölf Punkte Vorsprung auf den 21-jährigen Monegassen.

"Wir werden unser Bestes geben, um die Tifosi stolz zu machen", versprach Leclerc vor dem Italien-Grand-Prix auf dem 5,793 Kilometer langen Strecke mit rund 70 Prozent Vollgasanteil im Königlichen Park. Aufgrund des stärkeren Motors gelten die beiden Ferrari-Piloten als favorisiert auf dem schnellsten Kurs im Rennkalender.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff prophezeite indes den Silberpfeilen kein "einfaches Wochenende". "Monza ist 'die' Power-Strecke in der Formel 1, auf der viel Leistung und wenig Luftwiderstand belohnt werden", erläuterte der Wiener. Der Bolide von Titelverteidiger Lewis Hamilton, der die WM überlegen anführt, und dessen Teamkollegen Valtteri Bottas sei nicht ideal für eine Strecke, auf der die Geschwindigkeit auf den Geraden den größten Performance-Faktor darstelle. Bis zu 360 km/h erreichen die Fahrer in Monza.

"Es gibt fast nur Geraden, also sollte es ein sehr schönes Wochenende für Ferrari werden", meinte Vorjahressieger Hamilton bereits unmittelbar nach seinem zweiten Platz in Spa am vergangenen Sonntag, mit dem der 34-jährige Brite seine WM-Führung auf Bottas acht Rennen vor Schluss auf bereits 65 Punkte ausbaute. "Wir müssen uns beim Topspeed irgendwie drastisch verbessern. Ich weiß nicht, ob das möglich ist. Aber wenn das wer kann, dann unser Team."

Vettel, der in der WM mit 99 Punkten Rückstand als Vierter bereits aussichtslos zurückliegt, darf auch wegen einer neuen, noch stärkeren Motoren-Ausbaustufe seines Rennstalls zuversichtlich sein. "Es sollte gut werden. Der Speed stimmt für solche Arten von Strecken", betonte der 32-jährige Deutsche, der endlich einen Sieg braucht, um seine Position im Team zu stärken.

2008 hatte Vettel im Toro Rosso im Königlichen Park von Monza den ersten seiner bisher 52 Grand-Prix-Triumphe gefeiert. Seit seinem Wechsel zu Ferrari nach der Saison 2014 hat er aber noch nicht in Italien gewonnen, nachdem er dort zuvor im Red Bull 2011 und 2013 Siege gefeiert hatte. Hamilton hat dagegen schon fünf Monza-Erfolge eingefahren.

"Die Strecke ist einzigartig. Es ist nicht einfach, das Auto richtig abzustimmen, aber wenn es dir gelingt und du in den Rhythmus kommst, macht es dich einfach glücklich", erklärte Vettel zum bereits 1922 erbauten Kurs, auf den sich auch Max Verstappen freut. "Monza ist superschnell. Es macht Spaß, dort zu fahren. Monza hat auch so viel Geschichte, die Fans zählen zu den leidenschaftlichsten im ganzen Jahr", betonte der Niederländer, der mit 181 Punkten hinter Hamilton (268) und Bottas (203) WM-Dritter ist.

Der letzte Ferrari-Heimsieg in Monza liegt bereits neun Jahre zurück, 2010 sorgte der Spanier Alonso für grenzenlosen Jubel unter den Tifosi. "Es gibt keinen Platz für Fehler. Unser Heimrennen ist immer wichtig, aber diesmal ganz besonders, weil wir 90 Jahre Scuderia Ferrari feiern", bekräftigte Teamchef Mattia Binotto vor dem 90. Italien-Grand-Prix der Geschichte.

Doch bei aller Begeisterung der Ferraristi wird es am Rennwochenende auch Momente des Schwermuts und der Trauer geben. Spätestens, wenn die Formel 2 im Rahmenprogramm auf die Strecke geht. Ohne den 22-jährigen Franzosen Anthoine Hubert, der am vergangenen Samstag nach einem schrecklichen Unfall in Spa gestorben war.

(APA/dpa/ag.)

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