Lebenslänglich für Terroranschläge auf Fußballfans in Uganda

Isaa Luyima soll der Chef der Gruppe gewesen sein
Isaa Luyima soll der Chef der Gruppe gewesen sein
Fünf Täter sind für ihre Beteiligung an Anschlägen auf Fußballfans in der ugandischen Hauptstadt Kampala im Jahr 2010 zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden. Zwei weitere Männer erhielten Gefängnisstrafen von 50 Jahren, wie ein Richter urteilte. Bei den Anschlägen waren 76 Menschen getötet und mehr als 80 weitere verletzt worden. Auch ein Amerikaner und eine Irin zählten zu den Opfern.


Die Explosionen waren auf einem Sportfeld und in einem äthiopischen Restaurant in Kampala erfolgt. Hunderte Menschen hatten sich dort zur Übertragung des WM-Finales zwischen den Niederlanden und Spanien eingefunden. Die acht Männer aus Kenia, Uganda und Tansania waren am Donnerstag schuldig gesprochen worden.

Die somalische Terrormiliz Al-Shabaab hatte sich zu den Anschlägen bekannt. Die sunnitischen Extremisten wollen seit Jahren einen Gottesstaat am Horn von Afrika errichten. Uganda ist mit mehr als 6.000 von rund 22.000 Soldaten an der Friedensmission der Afrikanischen Union in Somalia (Amisom) beteiligt.

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