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Lawinengefahr in Vorarlberg bleibt weiter groß

Retter für eventuelle Lawineneinsätze gerüstet.
Retter für eventuelle Lawineneinsätze gerüstet. ©VOL.AT/Hartinger
Der Winter hält Vorarlberg weiter fest im Griff. Bis Mittwoch früh kamen zehn bis 20 Zentimeter Neuschnee hinzu, seit Sonntagnachmittag fielen damit laut Angaben der Landeswarnzentrale im Norden des Landes 80 bis 110 Zentimeter Schnee, im Süden waren es etwa 50 Zentimeter. Oberhalb von 2.000 Metern Seehöhe herrschte auch am Mittwoch noch große Lawinengefahr der Stufe vier. Die Rettungsorganisationen rüsteten sich für eventuelle Lawineneinsätze. Die Räumdienste und der ÖAMTC waren auf Vorarlbergs Straßen im Dauereinsatz.
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In den Nordstaugebieten seien Lawinenauslösungen in Steilhängen bereits bei geringen Zusatzbelastungen der Schneedecke wahrscheinlich, so die Landeswarnzentrale in ihrem Bericht. Auch Selbstauslösungen seien möglich. Sorgen bereiten den Experten zudem überschneite Triebschneeansammlungen, die sich durch den Wind bildeten. An diesen Gefahrenstellen könnten schon einzelne Wintersportler eine Lawine auslösen, hieß es.

Retter bereit für den Ernstfall

Bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) herrschte nach zwei einsatzreichen Tagen am Mittwochvormittag wieder Normalbetrieb. Wegen der Lawinengefahr sei dem Polizeihubschrauber “Libelle” nun ein Hundeführer fix zugeteilt worden, um im Einsatzfall Zeit zu gewinnen. Auch bei dem in Zürs stationierten Notarzthubschrauber Gallus 1 seien Hundeführer in Bereitschaft. “Wir sind gut gerüstet”, hieß es. Vorsorge treffen auch Bergrettung und Bundesheer, die am Samstag gemeinsam am Hochtannbergpass eine Lawineneinsatzübung durchführen.

Pannenfahrer voll im Einsatz

Viel Arbeit bedeuteten die Schneefälle der vergangenen Tage für die Räumdienste, die im Großeinsatz standen. Gut zu tun in den vergangenen Tagen hatten auch die Pannenfahrer des ÖAMTC. Wegen der Verhältnisse gebe es überdurchschnittlich viele “Ausrutscher” und damit Fahrzeugabschleppungen, so Pressesprecher Jürgen Wagner. Dazu kämen “Winterklassiker” wie Probleme mit den Batterien oder zugefrorene Schlösser und Scheibenwischanlagen. Derzeit erledige man 170 Pannenhilfeeinsätze und rund 100 Abschleppungen innerhalb von 24 Stunden.

(APA)

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