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Lawinengefahr erheblich gestiegen

Nach den Schneefällen der letzten Tage ist die Lawinengefahr erheblich gestiegen: Bis Samstag werden 30 bis 50 cm Neuschnee erwartet.

Die Lawinensituation wird sich dadurch noch mehr
verschärfen.

Die Fehleinschätzung der Gefahr kostet jedes Jahr Menschenleben. “Dabei
könnte schon ein wenig Hintergrundwissen solche Tragödien verhindern”,
klärt Peter Höller, Experte am Innsbrucker Institut für Lawinen- und
Wildbachforschung, auf.
Bereits ab 30 Zentimeter Neuschnee ist durch die zusätzliche Belastung der
Schneedecke mit einer Gefahr in den Tourengebieten zu rechnen.

Sehr großen
Einfluss auf die Lawinengefahr hat auch der Wind. In niederschlagsfreien
Zeiten transportiert der Wind große Mengen an Schnee zur windabgwandten
Seite eines Hanges. Schon bei einer Windgeschwindigkeit von 15 Kilometern
pro Stunde ist mit einer Erhöhung der Schneebrettgefahr zu rechnen.

Auch
die Temperatur hat nachhaltigen Einfluss auf die Lawinensituation.
Steigende Temperaturen bewirken grundsätzlich eine Setzung und damit
Stabilisierung der Schneedecke. Dies führt zu einer Verringerung der
Lawinengefahr. Hingegen können plötzlich steigende Temperaturen das
Gegenteil bewirken, da die Schneedecke aufgeweicht wird. Ebenfalls schlecht
sind anhaltend tiefe Temperaturen, da die Schneedecke instabil wird.

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