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Lawinengefahr auch in Vorarlberg

Durch Neu- und Triebschnee gebietsweise erhebliche Lawinengefahr
Durch Neu- und Triebschnee gebietsweise erhebliche Lawinengefahr ©VOL.AT/Berchtold
Bregenz  - Lockerer Alt- und durch Wind verfrachteter Neuschnee hat am Samstag auch im nördlichen Vorarlberg für gebietsweise erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3 auf der fünfteiligen Gefahrenskala geführt.
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Die Gefahr ging von frischem Triebschnee in Kammlagen, Rinnen und Mulden aus über der Waldgrenze (1800 m) aus. Auf Grashängen gab es vereinzelt Gleitschneeausbrüche.

Gefahr durch frischen Triebschnee

Laut Lawinenwarnzentrale des Bundeslandes bestand die Hauptgefahr im frischen Triebschnee. Gefahrenstellen bestanden vorwiegend in schattseitigem Steilgelände und generell in eingewehten Rinnen, Mulden sowie hinter Geländeknicken. Die spröden Triebschneepakete können bereits durch einzelne Wintersportler als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden, betonte die Landeswarnzentrale. Unerfahrene sollten gesicherte Pisten nicht verlassen. Auch in den Regionen mit “mäßiger” Gefahr (Stufe 2) sollten Einwehungen oder Bereiche unterhalb bestehender Risse in der Schneedecke gemieden werden und eine sorgfältige Beurteilung erfolgen.

Wetterprognose

Am Samstag geht es wechselnd bewölkt durch den Tag. Zwischendrin lockert es auch auf und phasenweise zeigt sich die Sonne. Gegen Abend klart es auf. Der Wind ist nur mehr in der Höhe ein Thema. Das Thermometer steigt auf bis zu drei Grad Calsius.

Der Sonntag verläuft im Ländle großteils sonnig, nach verbreitetem Morgenfrost kommt es tagsüber zu leichten Plusgraden unterhalb von cirka 1200 Meter. Der beginnende Temperaturanstieg in der Höhe wird sich voraussichtlich für wenige Stunden auch in Form höherer Bewölkung von Norden her bemerkbar machen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen minus sieben und plus vier Grad Celsius.

Am Montag ist es trotz hoher dünner Schleierwolken recht sonnig im Bergland. Über dem Rheintal und im Bodenseeraum ist mit einigen Hochnebelfelder zu rechnen, die sich aber teilweise wieder auflösen. In der Höhe wird es milder als im Tal.

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