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Lawine in Lech

Eine Schischulgruppe wurde von einer Lawine überrascht.[27.1.2000]

Am Mittwoch fuhr die Schischulgruppe 2b der Schischule Lech geführt von
einem staatlich geprüften Schilehrer und Schiführer mit Alpinschi auf
pistenfreiem Gelände von der Juppenspitze ins “Auenfeld”. Nachdem sie mit
der Doppelsesselbahn auf den Saloberkopf kamen, stiegen sie zu
Fuss über den dortigen Grat in Richtung “Auenfelder Horn” auf und querten
auf einer Seehöhe von ca. 2140 m in Richtung Karhorn.

Bei der Abfahrt löste die Gruppe ein Schneebrett aus. Die
Schischulgruppe wurde in gestaffelten Abfahrten beidseitig des an der Spitze
fahrenden Schilehres von der Lawine mitgerissen. Dabei wurde der 57jährige
Schilehrer, eine 58jährige Pensionistin aus Wien sowie eine 46jährige
Frau aus Hamburg verschüttet.

Der Schilehrer konnte sich selbständig
befreien. Die Hamburger wurde oberflächlich verschüttet, wobei sie sich durch das Ausstrecken eines Armes an der Lawinenoberfläche bemerkbar machen
konnte. Die Pensionistin wurde ca. 50 cm tief von den Schneemassen begraben.

Da die Mitglieder der Schischulgruppe mit eingeschalteten LVS-Geräten
ausgerüstet waren, konnten sie von zufällig am Unfallort anwesenden
Schilehrern der Schischule Lech in einer Zeit von ca. 5 Minuten geortet und
geborgen werden.

Gleichzeitig wurde ein planmässiger Lawineneinsatz von RFL
eingleitet. 5 Mitglieder der ÖBRD Ortsstelle Lech wurden mit einem Suchhund
vom Notarzthubschrauber “Gallus 1” zum Unfallort geflogen. Ein Sucheinsatz
war jedoch nicht mehr notwendig.

Die beiden Frauen wurden mit Unterkühlungen an Armen und Beinen und medizinisch weiterversorgt.

(Bild: APA)


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