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Laufen bekommt der Gesundheit

Aufwärts- oder doch lieber abwärts gehen? Das dürfte, medizinisch betrachtet, nicht mehr die Frage sein. Denn beides wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.

Das hat die Auswertung der im Sommer durchgeführten Karrenstudie ergeben. Zur Erinnerung: 16 Wochen lang marschierten 45 Frauen und Männer im Aller zwischen 30 und 66 Jahren regelmäßig den Dornbirner Hausberg hinauf und hinunter. Sinn der Sache: das von Univ. Prof. Dr. Heinz Drexel geleitete Institut für Vaskuläre Forschung am LKH Feldkirch wollte dem Einfluss der Muskelarbeit auf die Fett- und Zuckerwerte im Blut auf den Grund gehen.

Hoffnungsvoll

Bekanntlich führen erhöhte Blutfettwerte im Laufe der Zeit zum Verschluss von Gefäßen und können Folgeerkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle verursachen. Die Ergebnisse der Karrenstudie lassen aber hoffen, vor allem was die Prävention und Behandlung von Diabetes angeht. Denn es hat sich gezeigt, dass selektives Abwärtswandern den Blutzucker mehr als erwartet senkt. Beim Aufwärtsgehen entwickelten sich die Cholesterinwerte positiv. Sow wurde etwa bei den fleißigsten Läufern in der Gruppe eine Reduktion des so genannten „schlechten” Cholesterins um durchschnittlich zehn Prozent registriert.

Es hat sich aber auch gezeigt, dass zu viele Kalorien den Trainingseffekt mindern. „Für einen gesunden Lebensstil sollten Ernährung und Bewegung also Hand in Hand gehen”, resümiert Heinz Drexel. Wobei Training nicht Extremsport bedeute, sondern regelmäßige Aktivität wie Wandern oder Gehen.

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