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Last der Pflege verteilen

Neben ambulanten und stationären Diensten sind pflegende Angehörige die dritte wesentliche Stütze des Pflegewesens in Vorarlberg.

“Diese wertvolle gesellschaftliche Leistung wollen wir weiterhin auf vielfältige Weise fördern”, betonte Soziallandesrätin Greti Schmid heute, Freitag, im Landhaus. Umfassende Informationen dazu bietet der aktualisierte und neu aufgelegte “Wegbegleiter zur Pflege daheim”.

Auf Grund der Bevölkerungsentwicklung wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft künftig weiter zunehmen. “Es gilt daher die Familien in unserem Land zu unterstützen, damit sie nicht über Gebühr belastet werden”, so Schmid.

Die öffentliche Hand investiert kräftig in das umfassende und dichte Pflegenetz im Lande. So erhielten im Jahr 2003 in Vorarlberg 9.148 Personen ein Bundespflegegeld (insgesamt 44 Millionen Euro), 1.665 Personen bekamen Landespflegegeld (insgesamt 9,6 Millionen Euro). Die flächendeckenden Angebote der Hospizbewegung, der Mobilen Hilfsdienste und der Hauskrankenpflege wurden mit rund 5,5 Millionen Euro unterstützt. Die Pflegeheime unterstützen die Pflege daheim durch verschiedene stationäre Angebote (Übergangspflege, Urlaub von der Pflege).

Zur Information und Beratung für pflegende Angehörige bietet das Bildungshaus Batschuns den Schwerpunkt “Rund um die Pflege daheim” an. Dabei geht es laut Projektleiterin Angelika Pfitscher neben praktischen Pflegeanleitungen um Bewusstseinsbildung, Persönlichkeitsstärkung, Erfahrungsaustausch und Selbstpflege.

Der neu aufgelegte “Wegbegleiter zur Pflege daheim” bietet in bewährter Weise Impulse zum persönlichen Umgang mit der Pflegesituation und enthält eine ausführliche Übersicht zu den in Vorarlberg zur Verfügung stehenden Angeboten rund um die Pflege daheim. Bestellt werden kann die Broschüre beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, (Frau Anita Kresser, Telefon 05574/511-24129, E-Mail: anita.kresser@vorarlberg.at)

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