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LASK setzte gegen Altach nahtlos an seiner Vize-Saison fort

Altach hatte sich "mehr erhofft"
Altach hatte sich "mehr erhofft" ©APA
Spätestens nach der Auftaktrunde der Fußball-Bundesliga ist klar: Auch unter Neo-Coach Valerien Ismael agiert der LASK im Stil des Vizemeisters der Vorsaison. Am Sonntag feierte eine kaum veränderte Linzer Elf einen souveränen 2:0-Heimerfolg über Altach und tankte Selbstvertrauen sowohl für das kommende Auswärtsduell bei der Wiener Austria als auch die Champions-League-Qualifikation.

Genaugenommen waren es nur wenige Minuten, in denen Altach seinen Plan umsetzen konnten. Mit seinem gewohnten Tugenden und einem denkbar frühen Tor von Samuel Tetteh in der 7. Minute brachte der LASK den Anfangselan der Vorarlberger schnell zum Erliegen und hatte die Partie von da an unter Kontrolle. "Die ersten 15 Minuten, das haben wir uns so vorgestellt mit dem frühen Tor", erklärte Ismael. "Dann hat Altach das System umgestellt, darauf haben wir reagiert, das hat die Mannschaft clever gemacht. Wir haben es bis zum Ende dann souverän runtergespielt."

Während Altach vor der Pause keine echte Torchance herauszuspielen vermochte, hätte der LASK durchaus höher führen können. So blieb es aber zumindest theoretisch spannend, auch weil Altach-Goalie Martin Kobras weitere Gegentreffer verhinderte. Erst Joao Klauss (78.) brachte die Vorentscheidung, der Abgang von Goalgetter Joao Victor zum VfL Wolfsburg war zumindest an diesem Abend nicht zu spüren. "Das 2:0 tat gut und gibt uns Selbstvertrauen und einen Rückenwind für die nächsten schweren Wochen. Wichtig war, dass wir flexibel sein müssen und Lösungen finden, wenn der Gegner etwas ändert", befand Ismael.

Mittelfeldmotor Peter Michorl atmete auf. "Es war das erste Ligaspiel, da weiß man nie wo man steht", erklärte der Wiener, der von einem "hochverdienten Arbeitssieg" sprach. Für den 24-Jährigen kommt es am Samstag zu einem durchaus brisanten Duell bei der Austria, der vielfache ÖFB-Nachwuchsteamspieler wird mit einem Wechsel zu seinem Stammverein in Verbindung gebracht. Von Michorl gab es dazu nur einen Kommentar: "Ich fühle mich wohl beim LASK." Spannend wird es für die Linzer aber nicht erst am Samstag, sondern schon am Dienstag. Da kennt man gegen 22.00 Uhr den Gegner in der 3. CL-Qualrunde am 6. bzw. 13. August. PSV Eindhoven gastiert nach dem 3:2-Heimsieg im Hinspiel bei Marcel Kollers FC Basel.

Alex Pastoor musste im zwölften Spiel als Altach-Coach die erst zweite Niederlage hinnehmen, die erste in der Fremde. Schon am Samstag steht das Heimspiel gegen die Mannschaft der Stunde an: Aufsteiger Wattens dürfte nach dem 3:1 gegen die Austria mit viel Selbstvertrauen anreisen. Eine Steigerung muss her. "Bei uns ging in der ersten Hälfte nach vorne wenig, da fehlte uns die Durchschlagskraft und die Passgenauigkeit", berichtete Kobras. "Der LASK-Sieg war völlig verdient", gestand Kapitän Philipp Netzer. "Wir hatten uns heute mehr erhofft. Wir waren in einigen Situationen nicht nahe genug am Gegner dran. Auch vom Kopf her waren wir in manchen Situationen nicht gut genug."

So wie Altach ohne Punkt steht nach der Auftaktrunde auch der TSV Hartberg da. Bei der 1:2-Niederlage in Mattersburg sorgte vor allem der spielentscheidende Elfer für Ärger bei den Gästen. Nach einem Zweikampf zwischen Stürmer Patrick Bürger und TSV-Tormann Rene Swete, entschied Schiedsrichter Manuel Schüttengruber auf Strafstoß. "Der Torhüter berührt leicht den Ball, aber natürlich auch den Kopf des Gegenspielers. Mit der Faust den Kopf zu berühren, ist rücksichtslos und somit Strafstoß", begründete Schüttengruber danach gegenüber "Sky".

Hartberg-Coach Markus Schopp war sprachlos. "Die Situation können wir nicht diskutieren, es war kein Elfer", erklärte der ehemalige ÖFB-Teamspieler, der nach dem überraschenden Cup-Aus die nächste Schlappe verkraften muss. Goalie Swete konnte seine Wut kaum verhehlen: "Ich habe mit allem gerechnet, nur nicht mit einem Elferpfiff. Ich war vorher am Ball, das war kein Foul. Die Schiedsrichter sollen ordentlich pfeifen."

(APA)

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