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Lapiscanisfluhi

Die Schmarrenzeit hat begonnen. 2 Mountainbiker wollen am vergangenen Freitag einen Braunbären im Einzugsgebiet Karren gesichtet haben. Der Zanzenberger ist aber bei Mountainbikern besonders skeptisch. “Sie schwitzen zu viel“, meint der BvZ. Dabei fließe neben dem stinkenden Treterschweiß auch von ganz oben was aus und tropfe zwischen den knorrigen Kniekehlen und sonst wo am übergesundeten Strampelkörper auf den Boden. Kurz der Kern der Strache: der Braunbär soll sich bitte endlich melden! Polizei & BH sollen Honigtöpfe aushängen! Braunbären finden sich sicher im Land, sie sind immer wieder aufgetaucht, sogar im Stechschritt. Damit wären auch die Schweißbiker rehabilitiert.

Meine Großzügigkeit jeder geisttötenden immergsunden Stramplerei gegenüber hat einen Riss bekommen, als ich vor Jahren noch im Firstgebiet wanderte. Inmitten singender Vöglein und rauschender Tannenbäume ratterten plötzlich zwei solche abartig gekleidete Radskelette über meinen Wanderweg. Ich musste zur Seite springen, was mich nicht davor rettete, dass mich einer der beiden Trampler (engl. Trump) buchstäblich abschoss, weil ein von ihm abgesonderter Stinkschweißtropfen in meinem Gesicht landete. Bis ich „Blödmann, du Trottel“ geschrieen“ hatte, waren die beiden Trampelhelmis samt ihrer geilen Hartlauer Angebotsbrille weg. Ich blieb mit verletzter Wanderpsyche mit Vöglein und Tannenbäumen zurück und brachte meine Wut nicht mehr weg bis heute. Früher hieß es noch radfahren. Welch Wonne! Was solls.

Vielleicht handelt es sich bei dem von den Schweißtretern erspähten Bär um einen Nachwuchs des sog. Karrenbäres, der früher von der Gondel der Karrenseilbahn aus in der Spalte des Karrenfelsens geradewegs unter der Bergstation gesehen werden konnte. Der hat wohl geworfen und ist vielleicht auf die Kanisfluh umgezogen, weil die Kanis viel berühmter als der Karren ist und jetzt Karrenière macht. Die Kanis hat drum auch einen eigenen Wälder Haus-Psychologen. Im Wald wird der Schmarren nach eigenen Gesetzen gemacht. Steine wollen die Wälder auch, daran ist nicht zu rütteln, jetzt werfen sie damit nach Bregenz. Die Kanisfluh soll unter Naturschutz gestellt werden, damit die Kanissteine Edelsteine werden und als Lapiscanisfluhi-Kette um den Hals der Wälder gehängt werden können. In Zukunft soll im ganzen Wald kein Stein mehr vom andern getrennt werden können und jeder endgültig auf dem andern bleiben. Daher schlagen wir vor, doch gleich alle Wälder unter Schutz zu stellen und ersuchen die Landesregierung um eine entsprechende Naturschmuckverordnung. Gezeichnet: Zanzenberg, Breiter Berg, Karren, Mörzel , Hoher Freschen, Felsenau und Hängender Stein.

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