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Landwirtschaftskammer wälzt kostspielige Pläne

(VN) Dornbirn - Eigentlich hätte schon im Sommer eine Entscheidung über den Bau des 5-Millionen-Euro-Projektes fallen sollen. Nun ist immer noch offen, wo die neue Halle der Landwirtschaft gebaut werden soll.
Landwirtschaftliches Zentrum

Weil der favorisierte Standort in direkter Nachbarschaft der Dornbirner Messe immer mehr wackelt, schaut sich Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger auch an anderen Orten nach einem geeigneten Grundstück für den Bau einer neuen Halle der Landwirtschaft um.

Die Schorenhalle in Dornbirn ist nach wie vor Ort größerer landwirtschaftlicher Veranstaltungen, von regelmäßigen Viehversteigerungen bis zu Ausstellungen. Allerdings entspricht die uralte Halle nicht mehr den Anforderungen. Dazu herrscht Mangel an Parkplätzen. Genau dieses Problem gibt es aber auch beim favorisierten Gelände östlich des Messegeländes. „Sollte es da zu keiner Lösung kommen, müssen wir einen anderen Standort suchen“, so Moosbrugger, der noch vor einem halben Jahr von positiven Signalen der Grundstücksbesitzer für einen Verkauf der Flächen sprach.

Auf keinen Fall wolle man für Abstellflächen die Landesgrünzone verwenden. „Wir kämpfen um jedes Stück landwirtschaftlichen Grund. Deshalb kommt ein Parkplatz in der benachbarten Grünzone nicht infrage.“ Dass es vielleicht doch noch eine Lösung gibt, schließt Moosbrugger nicht aus. Vielleicht könnte man die Messeparkplätze bei Veranstaltungen mitbenützen. Gespräche mit der Messegeschäftsführung sind am Laufen. Verhandelt wird auch über eine mögliche Mehrfachnutzung. Das heißt, dass die Messe die Halle bei den Publikumsmessen als zusätzliche Ausstellungsfläche verwenden könnte. Sollte es in Dornbirn nicht klappen, kann sich Moosbrugger auch einen Hallenstandort neben dem Bäuerlichen Berufs- und Bildungszentrum in Hohen­ems vorstellen. Noch dieses Jahr soll eine Entscheidung getroffen werden.

Klare Vorstellungen

Klare Vorstellungen hat Moosbrugger über die Verwendung der Halle. Ein bescheidener Zweckbau für Viehversteigerungen soll es nicht werden. Die Kammer spricht von einem landwirtschaftlichen Zentrum, wo verschiedene bäuerliche Veranstaltungen stattfinden sollen. Moosbrugger denkt auch an große sportliche Veranstaltungen, etwa internationale Reitturniere. Diese sind nur dann möglich, wenn die Halle entsprechend groß dimensioniert ist. „Solche Investitionen werden von uns nicht vom Zaun gebrochen, sondern müssen sich auch rechnen“, will Moosbrugger kein finanzielles Abenteuer eingehen und durch Vermietungen zusätzliches Geld in die Kassa bringen. Damit könnten auch Darlehen bedient werden.

Finanzierung

Ein Teil des Millionenprojektes soll mit dem Verkauf des Schorenareals finanziert werden. Allerdings gehört dieses 4000 Quadratmeter große Grundstück zu zwei Dritteln der Stadt Dornbirn.

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