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Landwirtschaftskammer wird gewählt

16.684 Wahlberechtigte im Ländle entscheiden am Sonntag über die Zusammensetzung der Vollversammlung der Vorarlberger Landwirtschaftskammer (LWK).

Neben dem ÖVP-Bauernbund, den FPÖ-Bauern und dem Bio-Landwirt Georg Fritz treten erstmals seit 1991 auch die SPÖ-Bauern wieder bei der Vorarlberger Landwirtschaftskammer-Wahl an. Zum ersten Mal überhaupt besteht keine Wahlpflicht mehr.

Die LWK-Vollversammlung besteht in Vorarlberg aus 19 Mitgliedern. Davon werden 14 im Wahlkörper der Land- und Forstwirte gewählt (15.573 Wahlberechtigte). Die land- und forstwirtschaftlichen Dienstnehmer sind in der Vollversammlung mit fünf Mitgliedern vertreten, in diesem Wahlkörper sind 1.111 Personen zur Abgabe ihrer Stimme aufgerufen. Eine eigene Landarbeiterkammer gibt es in Vorarlberg nicht.

Bei der bisher letzten Wahl im Jahr 2001 errang der ÖVP-Bauernbund in der Sektion der Land- und Forstwirte 77,2 Prozent der Stimmen (elf der 14 Mandate), die Freiheitlichen und unabhängigen Land- und Forstwirte kamen auf 15,2 Prozent bzw. zwei Sitze. Ein Mandat hat der Biobauer Georg Fritz mit seiner „LWK Mitgliederliste Vlbg“ inne, der 7,6 Prozent der Stimmen erhielt. Die fünf Sitze der land- und forstwirtschaftlichen Dienstnehmer gingen an die Organisationen der ÖVP (4; 81,9 Prozent der Stimmen) und der FPÖ (1; 18,1 Prozent). 2001 verlor der ÖVP-Bauernbund sowohl in der Sektion Land- und Forstwirte als auch bei den Dienstnehmern jeweils ein Mandat.

Lag die Wahlbeteiligung vor vier Jahren bei Wahlpflicht noch bei über 86 Prozent, wird dieses Mal mit einer deutlich geringeren Beteiligung gerechnet. Nach dem Wegfall der Wahlpflicht geht man allgemein von einer Wahlbeteiligung um 60 Prozent aus.

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