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Landtagspräsidium studiert "Projekt Lötschberg"

Das Erweiterte Präsidium des Vorarlberger Landtages startete am Donnerstag zu einer zweitägigen Exkursion zum Lötschbergtunnel in der Westschweiz. So sollen Erfahrungen für Vorarlberg gesammelt werden.

Landtagspräsident Gebhard Halder erhofft sich eine “Orientierungshilfe für die Beurteilung der Erfolgsaussichten vergleichbarer Projekte in unserer Region. Außerdem ist es für uns interessant zu erfahren, welche Chancen unsere Nachbarn für die Verlagerung des alpenquerenden Transits auf die Schiene sehen.”

Der fast 35 Kilometer lange Lötschberg-Basistunnel zwischen den beiden Schweizer Kantonen Bern und Wallis ist ein wichtiger Baustein der schweizerischen Verkehrspolitik, der die Verlagerung des alpenquerenden Transits auf die Schiene ab 2007 wesentlich fördern soll. Das Vorarlberger Unternehmen Rhomberg Bahntechnik AG ist in einer Arbeitsgemeinschaft maßgeblich verantwortlich für die Planung und den Einbau der bahntechnischen Ausrüstung.

Die Vorarlberger Parlamentarier möchten sich vor Ort ein Bild über das Projekt machen. Gespräche mit Vertretern der Schweizer Bundesregierung in Bern über die schweizerische Verkehrspolitik werden diese Informationen ergänzen.

In einem Treffen mit Vertretern des Kantons Bern werden Verkehrsfragen von regionaler Bedeutung diskutiert. Da der Kanton Bern ebenfalls sehr stark vom Hochwasser vom August betroffen war, wird der Hochwasserschutz ein weiteres aktuelles Gesprächsthema sein.

Die Reise des Erweiterten Präsidiums wird übrigens mit öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen. Damit, so LTP Halder, werde die Attraktivität der Verbindungen einem Praxistest unterworfen.

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