Landtag: Schmid weist Vorwürfe zurück

Bregenz - "Den Misstrauensantrag gegen meine Person nehme ich zur Kenntnis, allerdings weise ich die Vorwürfe entschieden zurück“, erklärte Landesrätin Greti Schmid am Mittwoch gegenüber VOL Live.  Stellungnahme Schmid   Misstrauensantrag gegen Landesrätin Schmid  | Aktuelle Stunde

Die Pflegelandschaft hat sich laut Schmid in den vergangenen Jahren massiv verändert und verlangt deshalb auch geänderte Rahmenbedingungen. Es sei klar, dass für Pflegeleistungen auch diplomiertes Personal benötigt wird, allerdings müsse deswegen nicht automatisch rund um die Uhr in jedem Heim diplomiertes Personal anwesend sein. “Wenn absehbar ist, dass Nachts keine Pflegeleistungen zu erbringen sind, dann kann die Betreuung auch durch angelernte Pflegekräfte erfolgen. Eine Einschätzung, die auch verschiedene Experten bestätigen“, so Schmid weiter.

Gerade für kleine Heime sei es besonders schwierig, eine 24-Stunden Betreuung durch diplomiertes Personal zu gewährleisten, da dies einfach nicht finanzierbar sei. “Wenn wir es nicht schaffen durch Kooperationen zwischen den Heimen eine annehmbare Lösung zu finden und den Standard unnötig immer weiter nach oben schrauben, werden wir über kurz oder lang diese kleinen Heime schließen müssen. Ich bin allerdings zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden, denn unsere älteren Mitbürger sollen auch weiterhin dort alt werden können wo sie leben, eine Zentralisierung auf wenige große Pflegeeinrichtungen im Land kann nicht die Lösung sein“, so Schmid abschließend.

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