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Ländle-FPÖ gegen Belastung der Patienten

Die anstehende Gesundheitsreform dürfe die Patienten nicht belasten und dürfe keine Klassenunterschiede schaffen, sondern müsse bestehende Ungerechtigkeiten beseitigen.

Die anstehende Gesundheitsreform dürfe die Patienten nicht belasten und dürfe keine Klassenunterschiede schaffen, sondern müsse bestehende Ungerechtigkeiten beseitigen, erklärte die Gesundheitssprecherin der FPÖ-Vorarlberg, Landtagsabgeordnete Hiltraud Wieser, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Bregenz. Sie forderte unter anderem die Harmonisierung der Leistungssysteme, die Vereinheitlichung der Selbstbehalte, Maßnahmen zur Senkung der Medikamentenkosten sowie „Bettenumbau statt Bettenabbau“.

Die demographische Entwicklung müsse bei der Gesundheitsreform umfassend berücksichtigt werden, forderte Wieser. Anstatt über die Schließung von Spitälern zu diskutieren sollte über „Bettenumbau“ und Zusatzausbildungen von Ärzten und Pflegepersonal für die geriatrische Versorgung nachgedacht werden. „Der Bedarf an Nachsorgeeinrichtungen, an Palliativstationen und Pflegeeinrichtungen wird in den kommenden Jahren stark zunehmen“, so die Gesundheitssprecherin.

Auf Grund der demographischen Entwicklung hält Wieser die verstärkte Sensibilisierung des Gesundheitsbewusstseins nach dem Motto „Gesundheitsvorsorge statt Reparaturmedizin“ ebenfalls für wichtig. Wieser kann sich vorstellen, dass aktive Gesundheitsvorsorge inklusive Vorsorgeuntersuchungen mit einem Bonus auf den Versicherungsbeitrag „belohnt“ wird. Außerdem sollte die Schaffung einer Pflegeversicherung in Erwägung gezogen werden

Zur Harmonisierung der Leistungssysteme forderte Wieser die Erstellung eines einheitlichen Leistungskataloges. Die Selbstbehalte müssten, so Wieser, nach den Kriterien Transparenz, Effizienz und Solidarität vereinheitlicht werden. Bei den Maßnahmen zur Senkung der Medikamentenkosten steht im Forderungskatalog der FPÖ-Vorarlberg die Absenkung des Mehrwertsteuersatzes bei Medikamenten von 20 auf zehn Prozent und die Senkung der Apotheken-Handelsspanne an erster Stelle. Durch flächendeckende Realisierung des Medikom-Programms zum Einsatz des kostengünstigsten Medikaments und die Liberalisierung der Preise für Generika könnte, so Wieser, die Kostensteigerung bei Medikamenten ebenfalls gebremst werden.

Zur Eindämmung der Kostensteigerungen im Gesundheitswesen forderte Wieser zudem die rasche Umsetzung des Pilotprojekts „Gesundheitsmodell Vorarlberg“, das die Finanzierung aus einem Topf sowie verbesserte Koordination und Vernetzung zwischen Krankenhäusern, Hausärzten, ambulanten Diensten und Pflegeeinrichtungen vorsieht.

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