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Landesverfassung und Landespolitik

Die Themen Landesverfassung und Landespolitik stehen morgen, Dienstag, um 18.30 Uhr, im Mittelpunkt einer Veranstaltung in der Vorarlberger Landesbibliothek (Kuppelsaal).

Zwei Vorträge “Die Reform der Landesverfassung 1984 und ihre Aktualität heute” (Universitätsprofessor Peter Pernthaler) und “Vorarlberg auf dem Weg nach Wien: Ein Rückblick auf die Begründung des Bundesstaates 1918-1920 und 1945 aus Sicht der Peripherie” (Universitätsdozent Peter Bußjäger) sowie die Buchpräsentation “Landesverfassung und Landespolitik in Vorarlberg – Die Verfassungsgeschichte Vorarlbergs und ihre Auswirkungen auf die Landespolitik 1848-2002” bilden die Schwerpunkte.

Die zeitgeschichtliche Forschung hat sich in den letzten Jahren vermehrt mit der Landespolitik befasst. Eine ihrer wesentlichen Grundlagen ist die Landesverfassung. Als Grundordnung des Landes regelt sie die Abläufe des politischen Prozesses und wird ihrerseits wiederum durch die Politik bestimmt. Peter Bußjäger analysiert in “Landesverfassung und Landespolitik in Vorarlberg” die Resultate dieser Wechselwirkung von Politik und Recht.

20 Jahre Verfassungsnovelle

Vor 20 Jahren wurde mit der Verfassungsnovelle des Jahres 1984 die wichtigste und umfangreichste Reform in der Geschichte der Landesverfassung verabschiedet: Staatsaufgaben und Staatsziele wurden verankert, die direkte Demokratie gestärkt und die Kontrolle der Regierung durch den Landtag aufgewertet. Die vorliegende Buchpräsentation soll Anlass für eine Bewertung dieser Reform aus heutiger Sicht sein, die von Peter Pernthaler, einem hervorragenden Kenner der Vorarlberger Landesverfassung, vorgenommen wird.

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