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Landesrätin Schmid ehrt Sieger des Jugendredewettbewerbs

Bregenz - Frische, interessante, teils auch sehr persönliche Stellungnahmen von jungen Leuten waren beim Bundesjugendredewettbewerb zu vernehmen, der diese Woche in Bregenz stattfand. Insgesamt 70 Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 19 Jahren waren in den verschiedenen Bewerbskategorien am Start.
Siegerehrung in Bregenz

Zum Abschluss gratulierten Jugendlandesrätin Greti Schmid und die Leiterin der Abteilung Jugendpolitik im Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, Elisabeth Ziegler, am Mittwoch den Siegerinnen und Siegern und allen anderen jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die im voll besetzten Seestudio des Festspielhauses die Rednerbühne betreten haben.

Der Jugendredewettbewerb ist seit vielen Jahren ein Fixpunkt in Sachen Jugendbeteiligung, sagte Landesrätin Schmid: “Es ist wichtig, dass der Bund und die Länder mit ihren zuständigen Fachabteilungen als Veranstalter dieses Bewerbes fungieren. Denn dadurch können die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung aus erster Hand erfahren, was Jugendliche denken, was sie sich wünschen und was sie uns Erwachsenen zu sagen haben.” Darüber hinaus ist der Redewettbewerb ein traditionsreiches Forum für junge Rednertalente und eine Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler, durch ihr Mitwirken und ihren Auftritt Erfahrungen und Selbstbewusstsein zu tanken und Gleichaltrige aus ganz Österreich und Südtirol kennenzulernen.

Ergebnisse des Bundes-Jugendredewettbewerbes 2010:

Klassische Rede – Mittlere Schulen: 1. Azra Mehanic (Oberösterreich). Thema: “Wo finde ich Heimat?” 2. Laura Offenberger (Niederösterreich). “Genitalverstümmelung” 3. Katharina Mantl (Tirol). “Braucht man Markenkleidung zur gesellschaftlichen Akzeptanz?”

Klassische Rede – Höhere Schulen: 1. Felix Hell (Tirol). “Facebook – mein Lebenswerk” 2. Florian Jan (Kärnten). “Wo finde ich Heimat?” 3. Mana Samadzadeh (Vorarlberg). “Wo finde ich Heimat?” 3. Markus Pinter (Burgenland). “Ist der Fortschritt ein Rückschritt?”

Klassische Rede – 8. Schulstufe/Polytechnische Schulen: 1. Florian Kühteubl (Niederösterreich). “Schulfach ‘Glück'” 2. Philline Goess-Enzenberg (Tirol). “Einblick in und hinter Facebook” 3. Eva-Maria Sternbauer (Oberösterreich). “Zu feig für Zivilcourage?”

Klassische Rede – Berufsschulen: 1. Annemarie Ploss (Kärnten). “Kunstkäse – Schummelschinken – Guten Appetit!” 2. Katrin Tischlhauser (Burgenland). “Lehre oder Matura – Was ist für mich besser? 3. Bernhard Kefer (Steiermark). “Kommunikation – endet sie virtuell?”

Spontanrede (Teilnehmer erfahren ihr genaues Thema erst unmittelbar vor dem Auftritt, nur fünf Minuten Vorbereitungszeit): 1. Andreas Hallas (Niederösterreich). “Unterschiedliche Weltanschauungen – Bereicherung oder Risiko?” 2. Maria Martinovic (Oberösterreich). “Es ist verdammt hart, jung zu sein” 3. Lukas Schönbacher (Steiermark). “Gibt es die heile Familie?”

Neues Sprachrohr (Präsentationsform frei): 1. Lisa Seeböck /Selina Kirchsteiger/Christina Kiesler/Anna Posch (Niederösterreich). “Spenden – eine Industrie” 2. Valentin Postlmayr/Jakob Gretler (Steiermark). “Die Wunderpille” 3. Alissa Thaler (Südtirol). “Losing my identity”

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