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Landesregierung in Sachen S 18 uneins

SPÖ-Verkehrssprecher Posch: "In der Landesregierung weiß offenbar die rechte Hand nicht, was die linke tut. Auf der einen Seite gibt es Landesrat Schwärzler, der von Anbeginn gegen die S 18 war."

Und andererseits jubelt Landeshauptmann Sausgruber über ein Urteil, das meines Erachtens klar gegen die S 18 ausgefallen ist. Dass nun der zuständige Verkehrslandesrat Manfred Rein das Aus für die S 18 erklärt, zeigt das Chaos in der Landesregierung eindeutig auf“, ortet SPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Werner Posch massive Widersprüche in der Vorarlberger Landesregierung.

Die verkehrsgeplagte Bevölkerung im unteren Rheintal dürfe diese Widersprüchlichkeit ausbaden, so Posch weiter. Er fordert Landeshauptmann Sausgruber auf, seine unverständliche Haltung zurück zu nehmen und endlich das von der Opposition geforderte und von Landesrat Rein nun unterstützte offene Planungsverfahren zu beginnen. Dabei müssten aber jedenfalls, so der SPÖ-Verkehrssprecher, die Naturschutzorganisationen sowie die betroffene Bevölkerung miteingebunden werden. Von hoher Bedeutung sei jedenfalls auch, dass nicht schon wieder fertige Pläne auf den Tisch geworfen werden und diese nur noch abgesegnet werden könnten. Nach dem Motto: Esel, friss oder stirb.

Solange Landeshauptmann Sausgruber auf seiner verabsolutierten Meinung beharre, sei jedenfalls keine Lösung zu erwarten. Die Planungen für Alternativlösungen zur S 18 würden auf den St. Nimmerleinstag verschoben und die Bevölkerung aufgrund Sausgrubers Standpunkt weiter belastet werden. Dazu Posch abschließend: „Auch der Landeshauptmann muss endlich akzeptieren, dass die S 18 tot ist. Seine geradezu trotzige Haltung führt über kurz oder lang nur dazu, dass Verkehrslösungen noch lange auf sich warten lassen.“

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