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Landesrat Schwärzler: "Klares Nein zu Asyltourismus"

©VOL Live / Anneliese Penzendorfer
Bregenz - Innenministerin Maria Fekters Vorschlag eine Anwesenheitspflicht für Asylwerber im Erstaufnahmezentrum einzuführen, findet Zuspruch bei Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler. Wichtig sei ein schnelleres Asylverfahren sowie ein menschlicher Umgang mit den Bewerbern, erklärt Schwärzler im VOL Live-Interview.
LR Schwärzler: "Klares Nein"
"Gefängnis ist das Gegenteil von Asyl"

Schnellere Verfahren

Erich Schwärzler zeigt sich davon überzeugt, dass die Asylverfahren mit einer eingeführten Anwesenheitspflicht für Asylwerber von bis zu 28 Tagen schneller abgewickelt werden könnten. Der Sicherheitslandesrat erachtet es als effizient und richtig, dass der gleiche Beamte mit den Bewerbern das Gespräch führt, denn nur so könnten die Verfahren beschleunigt werden. „Für die betroffenen Asylanten, aber auch für den Ablauf und die Beamten ist es wichtig und erforderlich, dass die Verfahren schneller werden“, meint Schwärzler.

„Kein Asyltourismus!“

Schwärzler spricht sich klar gegen Asyltourismus aus. Den Bewerbern werden Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung gestellt, dafür erwartet sich der Landesrat als Gegenleistung, dass diese auch dort bleiben, bis die Verfahren abgeschlossen sind. „Ich sag ein klares ‚Nein’ zu Asyltourismus“, so Schwärzler. Als Haft empfinde er die Anwesenheitspflicht nicht, ausschlaggebend sei stets ein menschlicher und richtiger Umgang mit den Asylanten. „Der Großteil will vorerst ohnehin an diesem einen Ort bleiben, weil sie mal froh sind, wo zu sein“, berichtet der Landesrat.

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