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Landesmuseum würdigt Architekten

Den Architekten Claus Ströbele würdigt das Vorarlberger Landesmuseum in einer eröffneten Sonderausstellung. Dessen Werk spiegelt auch den Einfluss von Gesellschaft und Wirtschaft auf die Architektur seit den 30-er Jahren.

Zwei Geschäftshäuser, die zu Ströbeles wichtigsten Bauten gehören, prägen noch heute die Bregenzer Fußgängerzone.

Die Ausstellung beruht auf dem Plannachlaß von Claus Ströbele, der 1988 im Alter von 85 Jahren starb. Der Architekt erregte schon Mitte der 30-er Jahre Aufmerksamkeit mit Einfamilienhäusern im Vorarlberger Rheintal, aber auch in London. In dieser vom Landesmuseum „Modernismus“ betitelten Schaffensperiode der Vorkriegszeit entstand auch das Geschäftshaus „Holzner“ in der Kaiserstraße in Bregenz.

Obwohl die Tätigkeit während des Zweiten Weltkrieges eingeschränkt war und die politische Situation im Dritten Reich „Traditionalismen erzwang“, habe der Architekt „mit klugen Grundrissen im Sinn der Vorkriegsmoderne bestehen können“, so das Landesmuseum in einer Aussendung. In der Nachkriegszeit demonstrierte Ströbele an Betriebserweiterungen und Umbauten Einfühlung in denkmalpflegerische Kriterien. Seine Neubauten, darunter das Geschäftshaus „Scheidle“, wiederum in der Bregenzer Kaiserstraße, und der Musikpavillon in den Seeanlagen von Bregenz, schlossen an sein Vorkriegswerk an.

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