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Landes-E-Government: Webformulare sehr gefragt

Bregenz - Behördengänge werden in Vorarlberg immer öfter elektronisch erledigt. "Unser Land weist laut Statistik Austria österreichweit die größte Dichte der Internetanschlüsse in den Haushalten auf."

Dementsprechend werden die E-Government-Leistungen des Landes laufend erweitert, um für die Bevölkerung den Amtsverkehr zu vereinfachen“, so Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Diese Bemühungen tragen Früchte. Schon mehr als 100 Landes-Serviceleistungen werden vollständig elektronisch angeboten und abgewickelt. Vor kurzem ist bereits der 10.000-ste Antrag via Webformular im „digtialen Landhaus“ eingelangt.

Mit E-Government sind die Bürgerinnen und Bürger zeitlich und örtlich unabhängig. Amtswege und Wartezeiten entfallen, Anträge können vom Verzeichnis der E-Government-Dienste (www.vorarlberg.at/e-government) oder vom Formularserver (www.vorarlberg.at/formulare) herunter geladen werden.

Wichtig zu betonen ist für LH Sausgruber aber: „E-Government macht den Amtsverkehr einfacher, ist jedoch keineswegs ein vollwertiger Ersatz für persönliche Bürgerkontakte. Wo es um komplexere Sachverhalte geht, bleibt das direkte Gespräch unersetzbar.“

Beispiele für das reichhaltige Angebot im E-Government sind die Gewerbeanmeldung, die Standortverlegung oder Zurücklegung bzw. Löschung von Gewerbeberechtigungen, die Förderung von Studien- und Forschungsaufenthalten im Ausland, die Bestellung von Büchern und Zeitschriften in der Landesbibliothek, die Ausstellung von Gästejagdkarten, Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen, die Anzeige von Vereinserrichtungen, die Statutenänderung von Vereinen, die Bekanntgabe von Vereinsvorstandmitgliedern, Begehungsberichte zu Wanderwegen, sowie Schifferpatente für den Bodensee.

Sausgruber: „Wir legen Wert darauf, gerade die Antragsstellung über E-Government möglichst einfach und unbürokratisch zu gestalten.“ Ein Beispiel: Im Zuge seines Hausbaus wird eine Zufahrtsgenehmigung zur Landesstraße benötigt. Im entsprechenden Webformular kann das Grundstück online über das Geographische Informationssystem (GIS) des Landes angezeigt, eine Skizze mit der Zufahrt erstellt und elektronisch beigelegt werden. Die Pläne können ebenfalls elektronisch geliefert werden. – Die Bezirkshauptmannschaften sind mit einem umfassenden Auftritt unter www.vorarlberg.at/bh im Internet präsentiert. Neben der digitalen Abwicklung von Amtsgeschäften bieten die Webseiten auch vielseitige Informationen und Auskünfte zu 44 (in Bregenz durch das Schifferpatent 45) großen Themen – von der Jugendwohlfahrt über das Pflegegeld bis zum Jagdwesen. – In einer neuen und benutzerfreundlicheren Version steht der Vorarlberg-Atlas (www.vorarlberg.at/atlas) zur Verfügung. Dort findet man übersichtlich und kostenlos alle Informationen und Karten aus dem Vorarlberger Geografischen Informationssystem, konkret mehr als 400.000 Grundstücke, 82.000 Adressen sowie das Landesstraßennetz. – Unter www.vorarlberg.at/wanderwege ist das 6.000 Kilometer lange Wanderwegenetz samt Tipps und Kartenmaterial online abrufbar. Dieses Angebot sowie den 350 Seiten starken englischsprachigen Auftritt des Landes (www.vorarlberg.at/english) nehmen vor allem Touristen gerne in Anspruch. – Die Vorarlberger Landesbibliothek bietet in ihren Katalogen unter www.vorarlberg.at/vlb/katalog.htm nicht nur die übliche Suche nach Autoren, Titeln und Schlagwörtern an. Ein besonderer Service ist die Vielzahl von Verknüpfungsmöglichkeiten über mehrere Felder bis hin zur Fokussierung auf einzelne Fachgebiete, Medienarten, Länder, Zeitepochen und Sprachen. – Unter www.vorarlberg.at/chronik können die internetbegeisterten Leser über verschiedene Suchfunktionen in die Geschichte Vorarlbergs eintauchen. Unter www.vorarlberg.at/landesarchiv können die Archivbestände des Landes durchsucht werden. – Über www.vorarlberg.at/lh und www.vorarlberg.at/presse werden laufend aktuelle Informationen übermittelt. Auch Internet-Liveübertragungen aus dem Landtag oder von Pressekonferenzen der Landesregierung gehören längst zum Online-Angebot. Auf www.vorarlberg.at/landtag gibt es Alle parlamentarischen Materialien (Anfragen, Anträge, Protokolle etc.) vollständig digitalisiert bis ins Jahr 1984 zurück. – Zu speziellen Themen bietet das Land einen automatischen Informationsservice an („Newsletter“). Die Registrierung erfolgt kostenlos unter www.vorarlberg.at/newsletter.

In den nächsten Ausbauschritten bemüht sich das Land, insbesondere die Webformulare möglichst barrierefrei anzubieten. Es geht darum, www.vorarlberg.at für alle Menschen unabhängig von ihren körperlichen und/oder technischen Möglichkeiten bedienbar zu machen. Dazu bedarf es des Einsatzes von unterstützenden Technologien, mit denen sich die Einschränkungen (teilweise) kompensieren lassen. Die Webseiten werden unabhängig von bestimmten Browsern und Ausgabegeräten (z.B. Bildschirm) zu bedienen sein. Die Navigation durch die Webseiten ist auch ausschließlich über die Tastatur oder alternative Steuersysteme wie Integra Mouse (Steuerung mit dem Mund) möglich.

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