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Land Vorarlberg und AMS wollen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen verstärken

Nicht ganz sorgenfrei blicken Vorarlbergs Verantwortliche für den Arbeitsmarkt in die Zukunft.
Nicht ganz sorgenfrei blicken Vorarlbergs Verantwortliche für den Arbeitsmarkt in die Zukunft. ©VLK
Beschäftigungsperspektiven für junge Menschen, Hilfe zum Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und Ausbau von Qualifizierungsmaßnahmen – diese Schwerpunkte sollen 2014 im Zentrum der gemeinsamen Anstrengungen des Landes Vorarlberg und des AMS stehen.

Darüber informierten Landeshauptmann Markus Wallner, Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser und AMS-Chef Anton Strini im Pressefoyer des Landes am Dienstag.

Rund 47 Mio. Euro an Förderungen

Rund 22,2 Millionen Euro sind für gemeinsame Projekte von Land und AMS vorgesehen, das sind 2,4 Millionen Euro mehr als im Jahr 2013. Weitere Maßnahmen, die vom Land allein finanziert werden, sind mit knapp 1,9 Millionen Euro dotiert.

Zusammen mit den Mitteln, die in ausschließlich vom AMS finanzierte Projekte fließen, stünden 2014 somit fast 47 Millionen Euro für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen in Vorarlberg zur Verfügung. Wesentliche Zielgruppen sind Jugendliche (15 bis 25 Jahre), arbeitsmarktferne Personen sowie Arbeitslose über 45 Jahre.

Auch in Vorarlberg mehr Arbeitslose

Im Jahr 2013 ist es in Vorarlberg zu einem neuerlichen Beschäftigungsanstieg gekommen, die Zahl der unselbständig Beschäftigten hat mit 151.400 einen Höchststand erreicht. Trotzdem hat gleichzeitig auch die Arbeitslosigkeit zugenommen. Die Arbeitslosenquote ist 2013 dadurch um 0,2 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent angestiegen.

Dennoch liege man damit deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt. Die Jugendarbeitslosigkeit sei in Vorarlberg erfreulicherweise so niedrig wie fast nirgends in Europa.

Sorgenvoller Blick in die Zukunft

Trotzdem blicken Wallner und Landesstatthalter Rüdisser nicht sorgenfrei auf die aktuelle Arbeitsmarktsituation, da die Prognosen erwarten lassen, dass die Zahl jobsuchender Menschen bis 2015 nochmals steigen wird. Dies vor allem deshalb, weil eine dynamische Wirtschaftsregion immer mehr Arbeitsuchende anzieht und insbesondere, weil gering qualifizierte Arbeitskräfte immer weniger nachgefragt werden, so Rüdisser.

Deshalb setzen Land und AMS 2014 neben den bewährten Maßnahmen auch zusätzliche neue Akzente, darunter eine Zielgruppenstiftung für Personen mit Migrationshintergrund sowie das Beschäftigungsprojekt “ComeBack+/2014”, das befristete Lohnkostenzuschüsse für Unternehmen und gemeinnützige Einrichtungen vorsieht, wenn diese arbeitslose Frauen ab 45 bzw. Männer ab 50 Jahren einstellen. (red/VLK)

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