Land Vorarlberg fördert Jugendbeschäftigungsprojekt

LH Wallner: "Junge mit bestmöglichen Zukunftschancen ausstatten".
LH Wallner: "Junge mit bestmöglichen Zukunftschancen ausstatten". ©Land Vorarlberg
Bregenz - Das Land Vorarlberg investiert weiter in die Jugendbeschäftigung und unterstützt arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Jüngstes Beispiel: Das von der "aqua mühle frastanz" (soziale dienste GmbH) angebotene Jugendprojekt "Brücke zur Arbeit" wird vom Land mit knapp 155.000 Euro unterstützt, informierten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (beide ÖVP) am Wochenende.

Junge Menschen mit Vermittlungshemmnissen finden nur schwer in den Arbeitsmarkt. Die Qualifizierungsmaßnahme “Brücke zur Arbeit” soll die Chancen dieser jungen Menschen auf einen Arbeitsplatz verbessern. Das Projekt bietet Jugendlichen die Möglichkeit, je nach individueller Problemlage, eine genaue persönliche und berufliche Standortbestimmung vorzunehmen, gemeinsam mit Trainern berufliche Ziele zu erarbeiten und wichtige Schritte zur Arbeitsaufnahme zu setzen. Durchgeführt wird das Jugendbeschäftigungsprojekt in den Bezirken Feldkirch und Bludenz von “aqua mühle frastanz”. Ziel der Qualifizierungsmaßnahme ist eine nachhaltige (Re)Integration von jungen arbeitslosen Menschen auf dem Arbeitsmarkt über betriebliche Praktika und Arbeitserprobungen. Die Initiative richtet sich an Jugendliche bis 25 Jahre. Insgesamt sind zehn Qualifizierungsmaßnahmen mit je zwölf Teilnehmern geplant.

Land trägt Drittel der Kosten

Jugendliche beim Ein- bzw. Wiedereinstieg in den regulären Arbeitsmarkt aktiv zu unterstützen, sei ein wesentliches Ziel der Landesregierung, betonte LH Wallner. Die Beschäftigungs- und Ausbildungsgarantie für Jugendliche in Vorarlberg stehe nach wie vor im Vordergrund. Diese würden gemeinsam mit den Gemeinden, Arbeitsmarktservice (AMS) und Sozialpartnern getragen, erinnerte der Landeshauptmann. Vorarlberg leiste für die Durchführung des Projektes von Jänner 2015 bis Mitte 2016 mit knapp 155.000 Euro ein Drittel der Kosten. 66,7 Prozent (rund 308.000 Euro) werden vom AMS Vorarlberg getragen.

Die Qualifizierung erfolgt in drei Phasen und dauert insgesamt 24 Wochen: Eine Einstiegsphase mit Information, Abklärung und Entscheidungsfindung, gefolgt von einer Kursphase mit Orientierungs- und Qualifizierungsinhalten und abschließend eine Praktikumsphase mit begleitendem Einzelcoaching. Statthalter Rüdisser: “Durch diese Initiative werden Jugendliche individuell gefördert. Es ist für junge Menschen sehr wichtig, von Anfang an eine berufliche Perspektive und Zukunftschancen zu haben.”

(APA)

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