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Land steuert zur Erforschung der Geschichte 42.100 Euro bei

Salzburg-Stadt - Wie Landesrätin Doraja Eberle am Montag bei der Buchpräsentation "Das Schatz-Haus in Salzburg" erklärte, steuert das Land 2008 42.100 Euro zur Erforschung der Geschichte Salzburgs bei.

Die ressortzuständige Landesrätin Doraja Eberle würdigte am Montag die Publikation “Das Schatz-Haus in Salzburg”, mit dem die Schriftenreihe “Archäologie in Salzburg” fortgesetzt wird. Das meldet das Land Salzburg in einer Aussendung.

Bei der Präsentation des Buches im Salzburg Museum erinnerte Eberle daran, dass das Land aus dem Ressort “Erhaltung des kulturellen Erbes” jährlich einen Beitrag zur Erforschung der Salzburger Geschichte leistet, wofür heuer 42.100 Euro vorgesehen seien. Der Salzburger Landesarchäologe Raimund Kastler fördere durch die von ihm geleiteten Grabungen und die geschichtliche Aufarbeitung der Ergebnisse immer wieder bisher verborgene Schätze im Land Salzburg zu Tage. Die Landesrätin würdigte in diesem Zusammenhang die gelungene Ausstellung “Schätze der Sammlungen Archäologie und Mittelalter” im Spiegelsaal des Salzburg Museums, die einen eindrucksvollen Einblick in die Frühgeschichte bzw. die Zeit des Mittelalters in Salzburg gebe.

Seit Anfang Februar werden auf rund 270 Quadratmetern 18 der bedeutendsten Funde bzw. Objekte aus der Bronze-, Kupfer-, Frühlaténe- und Römerzeit sowie aus der Romanik und Gotik gezeigt, wobei die keltische Schnabelkanne als Highlight gilt. Das Buch beschäftigt sich mit dem so genannten “Schatz-Haus” – also mit einem Fund aus der historischen Altstadt von Salzburg. Damit werden erstmals in dieser Reihe ein Thema der Archäologie des Mittelalters und ein Thema der Frühen Neuzeit sowie die archäologische Stadtkernforschung behandelt. Typisch für die Stadtkernarchäologie sei auch die Beschäftigung mit Abfallgruben und Latrinen. Diese Fundstellen sind laut Landeskorrespondenz besonders wertvolle Quellen.

Sie würden die “Hintertür der Geschichte” bilden und detaillietre Informationen zur Alltagskultur liefern, zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte einer Stadt und ihrer Bewohner. Abfallgruben und Latrinen konservieren auch organische Funde aus Stoff, Leder und Holz. Damit erschließen sie Funde, die bei anderen archäologischen Fundstellen nicht mehr erhalten sind, heißt es in der Landeskorrespondenz. 

Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz

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