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Lage in Salzburg entspannt

Im Bundesland Salzburg hat sich in der Nacht auf Dienstag die Lage nach dem Jahrhundert-Hochwasser weiter entschärft. Kritisch wurde es wie befürchtet noch in Flachgau.

Kritisch wurde es wie befürchtet noch in Oberndorf im nördlichen Flachgau, wo ein Dammbruch befürchtet werden musste. Deutliche Entspannung gab es in der Landeshauptstadt, wo der Pegel der Salzach von 8,20 Meter (Montagnachmittag) auf 6,30 Meter sank, wie der hydrografische Dienst des Landes bestätigte. Fast alle Brücken konnten in der Nacht wieder freigegeben werden. In Oberndorf stand das so genannte Alt-Oberndorf in der Nacht etwa einen Meter unter Wasser, weil das Grundwasser hochgedrückt worden war.

Als auch der Damm zur Salzach zu brechen drohte, musste der Stadtteil evakuiert werden, wie ein Feuerwehrmann im ORF-Radio schilderte. Seit Mitternacht geht aber auch in Oberndorf der Pegel der Salzach wieder zurück. In der Stadt Salzburg hat sich die Lage deutlich entschärft. Man könne Entwarnung geben, weil auch die Wetterlage stabil zu sein scheint, meinte Vzbgm. Karl Gollegger, der Einsatzleiter, nach einer Sitzung des Katastrophenstabes am Dienstag um 6.00 Uhr früh. Sämtliche Brücken für den Autoverkehr wurden um 1.00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Zwei Fußgängerstege sind noch gesperrt.

Beim Makartsteg hat sich ein Riss gebildet, beim Traklsteg ist die Beleuchtung ausgefallen. Laut Gollegger gilt es heute, über 400 überschwemmte Keller auszupumpen und vom Schlamm zu befreien. Weiters müssen die Schäden aufgenommen werden. Das gestern gesunkene Schiff „Amadeus“ soll laut Gollegger geborgen und in die Werft nach Linz gebracht werden. „Ich hoffe, dass man der Salzachschifffahrt noch eine Chance gibt, die Salzburgerinnen und Salzburger haben sie längst in ihr Herz geschlossen“, so Gollegger.

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