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Lage in Libyen spitzt sich zu

In Libyen hat sich die Lage am heutigen Sonntag weiter zugespitzt. Wie ein Arzt der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte, kamen in der Hafenstadt Benghazi seit Sonntagmittag weitere 50 Menschen bei Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften ums Leben.
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Bewohner der Stadt hatten zuvor berichtet, die Streitkräfte hätten ein Massaker angerichtet. Zugleich wurde von Auflösungserscheinungen innerhalb der Streitkräfte berichtet. Mitglieder einer Armeeeinheit teilten den Bewohnern von Benghazi mit, sie seien desertiert und hätten die Stadt von Regierungstruppen “befreit”.

Der libysche Revolutionsführer Muammar Gaddafi lässt die aufkeimenden Proteste in seinem Land derzeit mit harter Hand niederschlagen. Nach Berichten der Opposition sind innerhalb von zwei Tagen 200 Menschen ums Leben gekommen. Gaddafi stammt selbst aus der Armee und regiert das nordafrikanische Land seit einem Offiziersputsch im Jahr 1969.

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