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Ländle-FP-Schwenk in Sachen Gesamtschule? Schelte für Bösch

Kritik an Landes-FP-Chef Bösch.
Kritik an Landes-FP-Chef Bösch. ©VOL.AT/Bernd Hofmeister
Nachdem sich der Ländle-FP-Parteichef Reinhard Bösch in einem Gespräch recht deutlich von der bisherigen Linie der Ländle-FP in Sachen Gemeinsamer Schule verabschiedete, folgt nun die Kritik auf den Fuß - vor allem von grüner Seite.

Bislang trug die Landes-FPÖ – entgegen der Bundeslinie der Partei – die gemeinsame Schule mit, unterstützte das Projekt und verabschiedete mit den anderen Parteien einen gemeinsamen Beschluss zur Gemeinsamen Schule. Die Betonung liegt auf “bislang”, denn unter Neo-Chef Reinhard Bösch könnte sich der Kurs nun ändern. Im Gespräch mit dem ORF verdeutlich Bösch, dass sich die Situation geändert habe. Er nimmt hierbei auf die Ergebnisse aus den Volksschulen und den neuen Mittelschulen Bezug, bei welchen es sich laut Bösch um “annähernd Mittelschulen” handeln würde: Es zeige sich, dass die Kinder nach “dieser Gesamtschule” nicht lesen, schreiben und rechnen können. Hier gelte es auch über die vom Landtag eingerichtete Task-Force neue Wege anzudenken.

VP-Frühstück: “Rückwärtssalto”

Die anderen Landtagsparteien zeigen nur bedingt Verständnis für Bösch: VP-Klubchef Roland Frühstück sieht laut ORF einen “lupenreinen Rückwärtssalto”. Die FPÖ befinde sich auf dem Weg in die bildungspolitische Steinzeit. Grünen-Bildungssprecher Daniel Zadra sieht die zweite 180-Grad-Wende innerhalb weniger Jahre. Zadra sieht einen Zickzack-Kurs und mangelnde “bildungspolitische Handschlagsqualität” der Freiheitlichen.

Grünen-Zadra: “Burschenschafter übernehmen in FPÖ Ruder”

“Elitäres Denken und Bildungsdünkel breiten sich neuerdings in der blauen Landespartei aus”, so Zadra. Der grüne Abgeordnete sieht diese Linie in direktem Zusammenhang mit der Tatsache, dass Reinhard Bösch bekennender Burschenschafter und “alter Herr” der schlagenden Verbindung Teutonia ist. “Offenbar übernehmen nun auch in der Vorarlberger FPÖ die Burschenschafter das Ruder.“

“Dieser Kurswechsel in der Frage der gemeinsamen Schule ist sichtbares Zeichen des Rechtsrucks der Vorarlberger Freiheitlichen unter dem neuen Obmann”, so Zadra. Er erinnert daran, dass die Verbindung Teutonia vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands als rechtsextrem eingestuft wird. “Politisches Ziel von Reinhard Bösch ist die ‘Verburschenschafterung’ der Landespartei. Damit führt er sie ins politische Abseits”, so der Abgeordnete.

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