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Künstlerin Waltraud Schwendinger präsentiert ihre Werke im Rathaus Rankweil

Reges Interesse an den Arbeiten von Waltraud Schwendinger
Reges Interesse an den Arbeiten von Waltraud Schwendinger ©Marktgemeinde Rankweil / Bernd Oswald
Vernissage Waltraud Schwendinger

Großes Interesse zeigten rund 300 Gäste bei der Vernissage

Hausherr Bürgermeister Ing. Martin Summer war sichtlich erfreut über den regen Andrang an Besuchern, welche der Ausstellungsvernissage der Rankweiler Künstlerin Waltraud Schwendinger beiwohnten. In seiner Begrüßung wies Summer auf die Leihgaben von Waltraud Schwendinger hin, die die Räume im Bürgerservice der Marktgemeinde Rankweil schmücken. Im Gegenzug erhielt nun die Künstlerin die Möglichkeit einer Ausstellung im Rathaus. Bemerkenswert dabei ist die Wirkung der modernen Werke im Ambiente der rund 500 Jahre Geschichte aufweisenden Kellergewölbe des Gemeindeamtes.

Laudator Christoph Abbrederis erklärte in seiner Rede, dass die Werke von Waltraud Schwendinger eine Auseinandersetzung mit ihrem persönlichen Umfeld sind. Waltraud Schwendinger malt für sich – es ist für sie eine Lebensaufgabe. Ihre Bilder muss man nicht erklären, nicht beschreiben. Sie sind einfach da, spiegeln Gefühle und Impressionen wider. Für ihre Arbeiten verwendet die Künstlerin Temperatechnik, eine der ältesten Techniken der Malerei.

Ergänzend dazu, erstmalig gezeigt, sind Werke in die Sandstrukturen mit einfließen. Die Materialien hierzu stammen aus allen Teilen der Erde. Ebenfalls noch recht neu, die Arbeit mit Graphit. Dieser führt das Bild von einer Zweidimensionalität in die Dreidimensionalität. In sogenannten Wegen werden die Graphitbrocken auf der Leinwand arrangiert. Jedes ein Unikat – jeder Weg ein eigener.

Abbrederis beschrieb weiters ihre vier Konsequenzen aus der Malerei. Das Beginnen, das Dranbleiben – weiter zu arbeiten. Ein Werk auch mal zur Seite stellen und zu einem späteren Zeitpunkt zu vollenden. Drittens die Konsequenz der Reduktion – das Maß der Struktur und der Farbe zu finden – in reduzierter Form. Der letzte Punkt – die Konsequenz des Aufhörens ist zugleich der schwierigste. Die Frage, wann ist ein Bild vollendet?

Waltraud Schwendiger gibt den Besuchern ihrer Ausstellung noch ein Zitat mit auf den Rundgang – “Es genügt nicht Türen auf zu stoßen, versichere dich dass du die Schwelle auch überquerst.”
Der Betrachter steht bei den Bildern von Waltraud Schwendinger gleichsam vor aufgestoßenen Türen – an ihm liegt es die Schwelle zu überqueren, sich darauf einzulassen.

Waltraud Schwendinger bedankte sich in kurzen Worten bei der Marktgemeinde Rankweil für die Möglichkeit zur Präsentation ihrer Arbeiten und der Unterstützung. Im Anschluss konnten sich die zahlreichen Interessierten, unter Ihnen Alt-Vizebürgermeister Franz Abbrederis, GR aD Rita Fae, Gemeinderat Helmut Jenny, Grafiker Robert Abbrederis, Bäcker Johannes Breuss mit Familie, Honorarkonsul für Italien Josef Kräutler mit Gattin, Rechtsanwalt Dr. Günter Keckeis mit Begleitung, Norbert und Klara Preg und Direktor Karl Loacker, Raiba Rankweil, intensiv den gezeigten Werken widmen. Dass das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, dafür sorgte Armin Wille vom Bürgerservice und sein Team.

Die Ausstellung der insgesamt 49 Exponate bietet noch in der nächsten Woche die Möglichkeit zur Besichtigung. Geöffnet ist in den Amtszeiten von Montag bis Freitag, in der Zeit zwischen 8.00 und 12.00 Uhr sowie 13.30 und 17.00 Uhr

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