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Kunsteisbahn: Ja zu Sanierung

Ein Antrag der SPÖ-Fraktion auf Durchführung der Sanierungsarbeiten an der Kunsteisbahn noch vor Einbruch des Winters wurde von der Stadtvertretung einstimmig gebilligt.

Für viele sei die Kunsteisbahn in Hohenems die einzige Alternative in der Palette der Wintersportarten, begründete StR. Elisabeth Märk ihren Antrag, denn Schifahren werde immer teurer und außerdem trete in den letzten Jahren auch häufig Schneemangel in den Weihnachtsferien auf.

Eislaufen hingegen sei erschwinglich, mit recht wenig Aufwand verbunden und die Kunsteisbahn zudem nahe und gut erreichbar. Allerdings ließe das schon fast historische Alter der Eismaschine von 22 Jahren und der Zustand des Daches, durch das Wasser sickere, Schlimmes befürchten. Und obwohl es sich um notwendigste Investitionen handle, die seit Jahren bekannt seien, sei seitens der Stadt während des Frühlings und Sommers entgegen der gemachten Zusagen wieder nichts geschehen.

Sie befürchte, dass man die Kunsteisbahn ebenso verfallen lasse wie das Lehrschwimmbecken, meinte Märk, denn von einem Sanierungskonzept werde seit Jahren nur geredet. Es liege jetzt ein Angebot für ein solches Konzept vor, erklärte Vize-Bgm. Kurt Raos, und für 2004 werde dann die Generalsanierung der Kunsteisbahn budgetiert.

Raos empfahl dann, dem SPÖ-Antrag zuzustimmen und erweiterte ihn noch um den Passus, dass das Sanierungskonzept sofort in Angriff zu nehmen sei und auch die Mittel hiefür bereitgestellt werden sollen. Wie sich allerdings die Absicht, die Mittel für das Sanierungskonzept in der nächsten Stadtvertretungssitzung zu beschließen, mit dem Beschluss, die notwendigen Sanierungsarbeiten noch vor Einbruch des Winters durchzuführen, vereinbaren lässt, bleibt abzuwarten.

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