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Kunst am Bau: Mobile Figuren

Viel Spaß und Begeisterung hatten die Schüler bei der Gestaltung der Mobilen Figuren
Viel Spaß und Begeisterung hatten die Schüler bei der Gestaltung der Mobilen Figuren ©Manfred Bauer
Mobile Figuren

Im Zuge der Neugestaltung der Volksschule Oberau hat die Stadt Feldkirch einen Kunstwettbewerb ausgeschrieben. Sie ist damit dem Wunsch von Direktorin Christa Lissy-Rauch gefolgt, mit künstlerischen Mitteln den Blick auf die kulturelle Vielfalt an dieser Schule zu lenken. Mit ihrem Projekt „Mobile Figuren“ hat die in Feldkirch ansässige Künstlerin mit dänischen Wurzeln May-Britt Nyberg Chromy den ersten Preis des Kunst-am-Bau-Wettbewerbes gewonnen, den die Volksschule Oberau in Feldkirch gemeinsam mit der Stadt Feldkirch ausgeschrieben hatte. Nyberg Chromys „Mobile Figuren“ thematisieren die kommunikative Situation, in der sich Schule, Lehrpersonen und vor allem die Schüler und Schülerinnen bewegen und begegnen.

Schüler integriert

In die Realisation der „Kunst-am-Bau-Arbeit“ sind Schüler unterschiedlichster Nationalitäten (13 Nationen) der Volksschule Oberau direkt eingebunden. Die Schüler zeichnen ihre Umrisse auf Platten und gestalten die solcherart entstehenden Figuren. Handwerklich produziert und realisiert werden die lebensgroßen Figuren von den Mitarbeitern der Sunnof-Werkstatt in Göfis. Die Künstlerin hat sich für die Zusammenarbeit mit der Behindertenwerkstatt entschieden, um bei der Umsetzung der Arbeit das Thema Integration schon Beginn an mit dabei zu haben. Zudem wurden Figuren auf Folie gezeichnet und damit das Stiegenhaus dekoriert.

„Skulpturale Porträts“

Die mobilen „skulpturalen Porträts“ werden im gesamten Schulbereich platziert. Die Figuren tragen auch Schilder auf sich, die biografische Texte enthalten, welche von verschiedenen Schülern in ihrer jeweiligen Muttersprache verfasst wurden. So wie die Figuren mobil und verrückbar sind, sind auch diese Schrifttafeln mobil. Sie können jederzeit untereinander vertauscht werden. Dadurch können die Figuren praktisch jederzeit ihre „Identität“ wechseln. Unterschiedliche kulturelle Befindlichkeiten können solcherart symbolisch beliebig viele „Kooperationen“ eingehen. Das „Gemeinsame“ überlagert gleichsam das „Trennende“.

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