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Kultureller Missstand in Dornbirn?

Dornbirn - Die Kleinkunst in Dornbirn wird vernachlässigt. Diese Meinung vertritt Stadtrat Martin Konzet von den Grünen. Aus diesem Grund unterhielt sich VOL Live mit Konzet über die kulturelle Szene und ihre Gefährdung.
Stadrat Konzet sieht kulturellen Missstand
Stadtrat Martin Konzet im VOL Live Interview

„Die Budgetsituation kürzt die Gelder zusammen, das spürt man vor allem im Kulturbereich“, erklärt Konzet die wirtschaftliche Problematik vieler Kleinkunst-Veranstalter. Tatsächlich ist es so, dass vom Gesamtbudget gerade einmal 3 % für die Kultur kalkuliert wird. Dementsprechend kann die Kleinkunst gerade einmal einen Betrag in Höhe von 40.000 bis 60.000 Euro für sich verbuchen. „Damit lässt sich natürlich nicht viel machen und die kleinen, alternativen Einheiten laufen Gefahr auszusterben“, schildert Konzet die angespannte Lage.

Mit Geld allein kann dieser Entwicklung jedoch nicht entgegengesteuert werden. „Es ist viel getan, wenn man einen Ort findet, an dem man Kultur passieren lässt“, so der Stadtrat. Ebenso weist er darauf hin, dass die Stadthalle für kulturelle Zwecke genutzt werden könnte, was aber nach Auffassung von Konzet nicht gewollt werde.

Konzet bemängelt in diesem Zusammenhang auch das fehlende kulturelle Angebot für Jugendliche. Als Beispiel spricht er hierbei den Spielboden an: „Es gibt Veranstaltungen für 40 Jährige und älter und für Kinder, nicht aber für Jugendliche.“

„Kultur ist für mich wichtig und kann einen großen Beitrag zur Integration leisten“, so Konzet abschließend.

VOL Live sprach mit Stadtrat Martin Konzet

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