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Kultur verlieh Nachtschwärmern Flügel

In vielen Museen gab es ein besonderes Kinderprogramm.
In vielen Museen gab es ein besonderes Kinderprogramm. ©Laurence Feider
Auch Dornbirn war bei der dreizehnten  „Langen Nacht der Museen“ dabei.
Lange Nacht der Museen Dornbirn 2012

Dornbirn. „Kultur die beflügelt“ lautete das Motto der diesjährigen Langen Nacht der Museen. Insgesamt 28.000 Besucher waren in Vorarlberg noch zu später Stunde in „kultureller Mission“ in einem der 91 Museen, Galerien und Kultureinrichtungen in Vorarlberg und Liechtenstein unterwegs. Für viele Kinder hieß es dabei „Ins Museum, statt ins Bett!“. So auch in der inatura Dornbirn die mit insgesamt 1.300 nächtlichen Museumsfans den Vorarlberger Besucherrekord verzeichnete.

Neuer Geologie-Raum in der inatura

Pünktlich zur Langen Nacht der Museen präsentierte die Erlebnis Naturschau ihr neues Highlight den „Geologie Raum“ im Erlebnisbereich Gebirge. Hier werden faszinierende Einblicke in die Entstehungsgeschichte Vorarlbergs gezeigt. „Vorarlberg ist im wahrsten Sinne des Wortes „steinreich“. Kaum ein anderes Gebiet Europa bietet eine vergleichbare Vielfalt an Gesteinsschichten auf so engem Raum“, weiß Ruth Swoboda, wissenschaftliche Direktorin der inatura. Welche Geschichten diese Schichten zu erzählen haben, erfährt man an Hand von multimedialen Projektionen und ausgestellten Fossilienfunden. Erst vor einer Woche wurden der inatura sensationelle Funde von Saurierknochen aus Vorarlberg überlassen. „Auch beim Spazierengehen kann man jederzeit über Fossilien „stolpern“. Laien sind mit der Bergung oder Präparierung aber oft überfordert und bekommen bei uns in der inatura fachmännische Unterstützung“, meint Georg Friebe von der inatura. Auch bei der Langen Nacht der Museen stand der begeisterte Geologe Rede und Antwort. Außerdem konnten die Kinder im Sand nach Fossilien tauchen und Kristalle aus einer Mini-Schlucht bergen. Die kleinen Nachwuchsforscher durften überdies im Rahmen der Sonderausstellung „Heimliche Eroberer“ einen Reisepass für ihren Lieblings-Einwanderer anfertigen.

Berge, Häuser und unbekannte Helden

Die inatura war jedoch nur eine von vielen Stationen bei der Dornbirn-Tour der langen Nacht der Museen. Gleich nebenan bot der Kunstraum Dornbirn ein Sonderprogramm im Rahmen der Ausstellung von Tue Greenfort „Eine Berggeschichte“. Passend dazu hatte die Dornbirner Sektion des Österreichischen Alpenvereins allerhand Überraschungen vorbereitet. Im vaiDOMA im Stadtgarten wartete ein Zeichenabenteuer auf die nimmermüden jungen Museumsbesucher. Ihre Wunschvorstellung des idealen Wohnens konnten sie auf Papier festhalten. Einige der Zeichnungen werden ausgewählt für ein Memory der besonderen Art. Im vai in der Marktstraße gab es die aktuelle Ausstellung „Hohe Auflage – Architekturgeschichten aus den Vorarlberger Nachrichten“ zu bewundern. Außerdem fand ein Architekturgeschichten-Slam statt. Einen Stock höher führte der Künstler Wolfgang Flatz durch die aktuelle Doppelausstellung „Nonnen und Mönche“ und „Unknown Heroes“ mit Fotografien von Roland Fischer und einer Installation von FLATZ. Die eigentliche „Attraktion“ erwartete die Besucher der langen Nacht aber schon vor dem Eingang der ehemaligen Naturschau. Als eine Art „Living Sculpture“ wurde eine Person in einer schwarzen Burka auf einem Sockel und in einer Plexiglasbox in den öffentlichen Raum gestellt. Die Performance „InsAllah Burcu“ sollte vor Allem zum Nachdenken über Verhüllungstraditionen, Zwang und Diskriminierung anregen.

Kunst, Kultur und Technik à la Carte

Eigentlicher „Treffpunkt Museum“ war am Samstag der Dornbirner Marktplatz. Hier gab es Tickets, Info-Hefte, Luftballons und Leuchtsterne für besonders fleißige junge Museumsbesucher. Ein paar Schritte weiter präsentierte das Stadtarchiv Dornbirn das Gedächtnis der Stadt und zeigte passend zum dritten Dornbirner Fotomarathon über 150 Jahre alte historische Fotografien. Der Besuch im Stadtmuseum einen Stock höher war in dieser Nacht eine romantische Angelegenheit. Passend zur Sonderausstellung „Verliebt, verlobt, verheiratet…“ gab es ein Hochzeitsquiz für Kinder und die Möglichkeit sich als historisches Brautpaar fotografieren zu lassen. Das originelle Hochzeitsfoto konnte anschließend mit einem glitzernden Rahmen verziert werden. Saxophonist Herwig Eberhöfer und Pianist Ernst Rahofer verwöhnten die Nachtschwärmer ab 22 Uhr mit dezenter Barmusik.

Weitere Dornbirn-Stationen für nichtmüde Museums- und Galeriebesucher waren die Galerie Art House,  das QuadrART Dornbirn, die Herzkammer – Galerie für angewandte Kunst, das Krippenmuseum, das ORF Funkhaus und das Rolls-Royce Museum.  

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