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Kühler Kopf trotz spartanischer Verarbeitung

Karin Andres hat ein Faible für Autos mit Charakter.
Karin Andres hat ein Faible für Autos mit Charakter. ©Gerty Lang
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Der in die Jahre gekommene VW Polo OpenAir überzeugte Karin Andres durch Zuverlässigkeit.

Dornbirn. “An meinem fahrbaren Untersatz nagt inzwischen der Zahn der Zeit und das Auto hat Karies”, lacht Karin Andres herzlich. Die Chefin des Dornbirner Tierschutzheimes hat sich vor 15 Jahren für eines der wenigen OpenAir Modelle von VW Polo entschieden. “Mein Polo gehört noch zur Generation der Autos, die weder Servolenkung, Airbags noch sonstigen Schnickschnack aufweisen. Aber er hat immerhin ein elektrisches Faltschiebedach und eine Zentralverriegelung, die mit Schlüssel funktioniert. Also für damalige Verhältnisse super modern.” Das Fahrzeugmodell, dessen Name sich von der Sportart Polo ableitet, stellte ursprünglich die Sparversion des besser ausgestatteten Audi 50 dar, dessen Produktion jedoch 1978 eingestellt wurde. Bei seiner Markteinführung war der Polo ein spartanisch ausgestattetes Minimal-Auto, das noch unterhalb des VW Käfer angesiedelt war. “Früher hatten die Autos noch Charakter. Ich erinnere mich an meine Ente, mit der ich öfters nach St. Gallen gefahren bin und von jedem LKW überholt wurde.” Auch mit einem schwarzen Mini 1000, mit Jonny Player Design, machte Karin die Straßen unsicher. Und mit ihrem 150 PS starken BMW mit Sebring-Sportauspuff fuhr die Bleifußakrobatin in ihren Jugendjahren Rennen von Möggers nach Bregenz. “Heute bin ich ruhiger geworden und hänge eigentlich mehr dem Retro-Stil nach.” Deshalb wird sich die charismatische Tierschützerin wahrscheinlich im kommenden Jahr für die “Knutschkugel”, den Fiat 500 entscheiden.

 

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