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Kühle Farben und gleißendes Sonnenlicht

Prof. Gerhard Winkler hält die Ästhetik der Industrie in seinen Bildern fest
Prof. Gerhard Winkler hält die Ästhetik der Industrie in seinen Bildern fest ©Gerty Lang
Kunstpädagoge Prof. Gerhard Winkler hält die Ästhetik des Steinbruchs in seinen Bildern fest.
Faszination Steinbruch

Dornbirn. Es ist heiß. Brütende Hitze und ein lautes Umfeld scheinen den Künstler nicht zu stören. Fasziniert steht der akademische Maler mit seiner Staffelei unter seinem alten Schirm, ein Erbe des Blaumalers Luger. Sein hölzernes Malwägelchen in unmittelbarer Nähe. Er steht vor einer gewaltigen Kulisse; den vielschichtigen Steinbruch Unterklien im Hintergrund. Mit seinen Bildern wird er zum Zeitzeugen des industriellen Strukturwandels. Sie werden generationsübergreifend zur Erinnerungsquelle. Er hat diese markante Gegend in vielen Sitzungen vor Ort malerisch dokumentiert. Die Bilder der Industriebauten sind sein unwiederbringliches Vermächtnis. Seine Sicht der Architektur zeigt manchmal eine gemarterte Landschaft, ab und zu den Zerfall, oft aber die gelungene Symbiose der Gebäude mit der Landschaft in und um Dornbirn. Er stellt die Situationen dar, wie er sie als realistisch empfindet, nimmt die Hektik der Veränderungen intuitiv wahr.

„Dieses für mich nicht entwirrbare, kühne Netz und System von Förderbändern, Röhren, Seilen, Stützen, Trägern in ständiger Dynamik ist ein großartiger Anblick und Augenblick“, nimmt sich der Künstler kurz Zeit für ein Gespräch. Seine Augen fixieren das Motiv, welches er in gekonnten Pinselstrichen in Öl auf die Leinwand bannt. Eine wesentliche Aufgabe sieht der Maler darin „sichtbar zu machen“, die Aufmerksamkeit der Betrachter zu lenken und ihr Bewusstsein zu öffnen für Fakten, Werte und Situationen. Im Steinbruch findet er die blanke Energie. „Ich spüre, dass auch hier das Material für das Fundament der enormen Betriebsamkeit in unserem Land gebrochen und gewonnen wird. Was haben Menschen in im Laufe langer Zeit in Stein nicht alles gestaltet und gebaut?“ Gerade beim Malen spürt Prof. Winkler diese Dynamik und Bewegung. Und ganz besonders hier im Steinbruch Dornbirn.

 

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