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Kroatien nach Elfmeterkrimi im Viertelfinale

Mandzukic und Co. stehen im WM-Viertelfinale.
Mandzukic und Co. stehen im WM-Viertelfinale. ©AFP
Kroatien steht nach einem wahren Elfmeterkrimi gegen Dänemark, bei dem gleich viele Elfmeter verschossen wie getroffen wurden, im WM-Viertelfinale und trifft dort auf Gastgeber Russland.

Nach dem sensationellen Aus von Titel-Mitfavorit Spanien nach Elfmeterschießen gegen Gastgeber Russland (1:1 nach 120 Minuten) kam es am Abend zum Duell zwischen Kroatien und Dänemark.

Und das Spiel begann gleich furios: Nach einem langen Einwurf und Unstimmigkeiten in der Abwehr der Kroaten sorgte Jörgensen unter großer Mithilfe des kroatischen Torhüters für das 1:0. Es dauerte aber nicht lange, bis der Favorit zum Ausgleich kam. Nachdem sich die Dänen im eigenen Strafraum selbst abschossen, kam der Ball zu Mandzukic, der für den schnellen Ausgleich sorgte. In weiterer Folge hatte Kroatien deutlich mehr Ballbesitz und kontrolliert die Partie. Da die Dänen aber kaum gefährliche Aktionen zuließen ging es mit dem 1:1 in die Pause.

Wenig Höhepunkte in Halbzeit zwei

In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer ein Spiel ohne Höhepunkte. Beide Teams wollten wohl nicht zu viel riskieren. Heraus kamen 45 wenig unterhaltsame Minuten. Die besten Chancen resultierten jeweils aus Distanzschüssen in der Schlussphase – folgerichtig ging es in die Verlängerung. In dieser waren die Dänen zu beginn das bessere Team und setzten die Kroaten unter Druck. Hochkarätige Möglichkeiten blieben aber weiterhin Mangelware.

Modric hat den Matchball auf dem Fuß

Als viele bereits mit einem Elfmeterschießen spekulierten, brachte Modric seinen Mitspieler Rebic mit einem schönen Lochpass  in eine perfekte Ausgangslage. Der Angreifer von Eintracht Frankfurt umspielte Torhüter Schmeichel und wurde im letzten Moment zu Fall gebracht – Elfmeter! Modric übernahm die Verantwortung, scheiterte jedoch mit einem schwach geschossenen Strafstoß an Dänemarks Schlussmann Schmeichel. Wenige Minuten später war das Spiel beendet und es ging ins Elfmeterschießen.

Dort scheiterten gleich die beiden ersten Schützen – Eriksen und Badelj. Nachdem Kjaer, Krmaric und Krohn-Dehli trafen, trat auch Modric erneut an – und verwandelte zum 3:3. Danach scheiterten Schöne, Picaric und Jörgensen allesamt an den gegnerischen Torhütern. Als letzter Schütze machte sich Ivan Rakitic auf den Weg zum Elfmeterpunkt – und schoss Kroaten ins Viertelfinale.

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