Kritik an gelockertem Fortpflanzungsgesetz

Die Frage, wie weit der Mensch tatsächlich in die Menschwerdung eingreifen darf, wird vermutlich immer schwer zu beantworten sein.
Die Frage, wie weit der Mensch tatsächlich in die Menschwerdung eingreifen darf, wird vermutlich immer schwer zu beantworten sein. ©BilderBox
Schwarzach - „Alle sollen Elternschaft leben können, unabhängig von der sexuellen Orientierung.“ Mit diesem Teil des neuen Fortpflanzungsgesetzes hat Gesundheitslandesrat Christian Bernhard keine Probleme. Unbehagen bereitet ihm jedoch die geplante Regelung zur Präimplantationsdiagnostik (PID).

Sie soll zwar weiterhin verboten, in Ausnahmen aber möglich sein. Bernhard sieht damit trotz eingezogener Schranken die Tür in eine Baby-nach-Maß-Zukunft sich öffnen. Ihn persönlich erschrecke der Gedanke, dass die Entwicklung eines Lebens davon abhängig gemacht werden soll, ob es die erforderlichen Charakteristika aufweist oder nicht.

Neben der PID, die Bernhard noch diskutieren will, würden die anderen Veränderungen der Novelle im „Alltag im Kinderwunschzentrum am LKH Feldkirch höchstens als eine kleine Randerscheinung“ bemerkbar werden, urteilt der Leiter, OA Norbert Loacker. Insbesondere die Samenspende für homosexuelle Frauen spiele in Vorarlberg eine untergeordnete Rolle. Bedauerlich findet der Frauenarzt hingegen, dass die Möglichkeit des Einfrierens von Eizellen in dieser Reform ausgespart wurde, obwohl diese sukzessive an Bedeutung gewinne.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier in der aktuellen Ausgabe der Vorarlberger Nachrichten.

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